Er­näh­rung im Al­ter aus der Sicht ei­nes Che­mi­kers

Der Vor­trag fin­det in der Ca­fe­te­ria Stroh­dorf statt

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - OBERSCHWABEN UND DONAU -

SIG­MA­RIN­GEN (sz) - Der Vor­trag von Peschke „Er­näh­rung im Al­ter aus der Sicht ei­nes Che­mi­kers“als Ver­an­stal­tung des Se­nio­ren­ver­bands öD-BW mit fast sieb­zig Mit­glie­dern und Gäs­ten, un­ter ih­nen Ex-MdL Ernst Beh­rin­ger mit Gat­tin, brach­te die Ca­fe­te­ria Stroh­dorf in punk­to Hel­fer, Aus­stat­tung und Be­wir­tung fast an die Ka­pa­zi­täts­gren­ze. Der Re­fe­rent bot, un­ter­stützt durch ei­ne Bea­mer-Prä­sen­ta­ti­on, ei­ne Vor­le­sungs­rei­he mit Kon­zen­tra­ti­ons­an­spruch, ge­ra­de­zu ei­nen halb­stün­di­gen Par­force­marsch durch of­fe­ne und ver­steck­te Er­kennt­nis­se der Er­näh­rungs­wis­sen­schaft.

Der Ver­brau­cher hat zu­nächst ein­mal die Wahl zwi­schen ver­schie­de­nen Er­näh­rungs­wei­sen (car­no­phil/ ve­ge­ta­risch/ ve­gan), muss aber zu­gleich de­ren in­hä­ren­te Ge­fah­ren wie Schad- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, Gif­te, Um­welt­ein­flüs­se (z. B. Ve­r­un­rei­ni­gun­gen), Zu­satz­stof­fe (z. B. Kunst­stoff­par­ti­kel) so­wie die po­si­ti­ve, aber auch ne­ga­ti­ve Be­ein­flus­sung durch In­dus­trie und öf­fent­li­che Me­di­en ab­schät­zen.

Der Re­fe­rent ver­wies zu­dem, ge­würzt mit „Zau­ber­for­meln", grund­sätz­lich auf die „Be­stand­tei­le" des Men­schen (Was­ser, Ei­wei­ße, Fet­te, Mi­ne­ra­li­en), auf ein ge­sun­des Ess­ver­hal­ten an­hand der Er­näh­rungs­py­ra­mi­de, auf die Nütz­lich­keit von Be­we­gung und auf men­ta­le Fit­ness­übun­gen.

In ei­nem so ge­nann­ten rea­lis­ti­schen Ba­sis­pro­gramm zur täg­li­chen Er­näh­rung be­schloss der Re­fe­rent sei­ne zu be­ach­ten­den Emp­feh­lun­gen.

Als Fa­zit des auch mit Witz ge­bo­te­nen Vor­trags ent­stand der Ein­druck, dass Er­näh­rung aus der Sicht ei­nes Che­mi­kers weit­aus we­ni­ger be­denk­lich er­scheint als zu­wei­len von me­di­zi­ni­scher oder er­näh­rungs­wis­sen­schaft­li­cher Sei­te ge­äu­ßert; Ban­ge­ma­chen galt nicht, frei­lich bei Be­ach­tung ver­nünf­ti­gen Ver­hal­tens und, mit Schmun­zeln be­tont, ver­bun­den mit dem Mot­to: Es­sen soll Ge­nuss und Freu­de be­rei­ten – nicht zu­letzt mit Un­ter­stüt­zung ei­nes Gläs­chens Wein.

FO­TO: PRI­VAT

Die Ver­an­stal­tung in der Ca­fe­te­ria Stroh­dorf, über Er­näh­rung im Al­ter, fin­det gro­ßen An­klang.

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