Kraft­fah­rer sor­gen für Nach­schub und steu­ern Li­ni­en- und Rei­se­bus­se

In­ter­es­san­ter Be­ruf: im­mer un­ter­wegs und viel mit Men­schen zu tun

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - LEBEN UND ARBEITEN IN DER REGION -

Be­rufs­kraft­fah­rer füh­ren Fahr­ten des Gü­ter­kraft­ver­kehrs oder der Per­so­nen­be­för­de­rung durch. Sie trans­por­tie­ren Gü­ter mit Lkws und steu­ern Li­ni­en- und Rei­se­bus­se im Per­so­nen­ver­kehr. Ihr Ein­satz­ge­biet kann sich da­bei über vie­le Län­der er­stre­cken, wenn sie im Fern­ver­kehr tä­tig sind, oder auch im Nah­ver­kehr nur we­ni­ge Stadt­ge­bie­te um­fas­sen.

Zu den Auf­ga­ben ei­nes Be­ruf­kraft­fah­rers ge­hört un­ter an­de­rem das Auf- und Ent­la­den von Gü­tern, Si­chern der La­dung, Fest­le­gen der Fahrt­stre­cke, Kon­trol­lie­ren und War­ten des Fahr­zeugs und Er­le­di­gen von Zoll­for­ma­li­tä­ten. Im Be­rufs­all­tag ver­brin­gen Be­rufs­kraft­fah­rer die über­wie­gen­de Zeit am Steu­er.

Im Fern­ver­kehr wer­den auch die Ru­he­zei­ten zum Groß­teil in der Fahr­zeug­ka­bi­ne ver­bracht. Vie­le der Fah­rer ha­ben sich ih­re Ka­bi­ne ge­müt­lich und zweck­mä­ßig ein­ge­rich­tet - wie ein zwei­tes Wohn­bzw. Schlaf­zim­mer. Gu­te Wei­ter­bil­dungs­chan­cen Die Aus­bil­dung zum Be­rufs­kraft­fah­rer dau­ert 3 Jah­re und fin­det ab­wech­selnd in der Be­rufs­schu­le und im Be­trieb statt. Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten be­ste­hen zum Ver­kehrs­fach­wirt, Kraft­ver­kehrs­meis­ter, Fach­kraft für La­ger­lo­gis­tik und Spe­di­ti­ons­kauf­mann. (red)

FO­TO: AR­CHIV

Die Be­rufs­kraft­fah­rer wer­den auch „Ka­pi­tä­ne der Land­stra­ße“ge­nannt.

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