Net­ze BW baut der­zeit Frei­lei­tun­gen ab

Durch die­se Maß­nah­me soll die Ver­sor­gungs­si­cher­heit rund um Lei­ber­tin­gen ge­si­chert wer­den

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MESSKIRCH -

KREENHEINSTETTEN (sz) - Am Mitt­woch hat die Fir­ma Net­ze BW, ein Toch­ter­un­ter­neh­men der ENBW, mit dem Ab­bau der Mit­tel­span­nungs-Frei­lei­tun­gen zwi­schen Kreenheinstetten und Lan­gen­hart be­gon­nen. Die­ser Ab­bau ist Teil ei­ner Maß­nah­me, um die Ver­sor­gungs­si­cher­heit der Re­gi­on nach­hal­tig zu ge­währ­leis­ten. Ein Drit­tel der be­trof­fe­nen 50 Mas­ten wur­de am Mitt­woch be­reits ab­ge­baut. Die rest­li­chen Mas­ten sol­len noch vor Weih­nach­ten ab­ge­baut wer­den. Zu­vor wur­de auf der et­wa vier Ki­lo­me­ter lan­gen Stre­cke ein leis­tungs­fä­hi­ge­res 20 000-Volt-Erd­ka­bel ver­legt.

In der Re­gi­on ist die de­zen­tra­le Strom­er­zeu­gung laut Net­ze BW aus er­neu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len auf dem Vor­marsch. Da­zu kommt seit Jah­ren ein kon­ti­nu­ier­lich stei­gen­der Ver­brauch, ins­be­son­de­re von In­dus­trie und Ge­wer­be. Das Mit­tel­span­nungs­netz in der Re­gi­on kom­me „lang­sam aber si­cher an sei­ne Gren­zen“, sagt Pla­nungs­in­ge­nieur Ra­pha­el Rö­der vom Re­gio­nal­zen­trum in Tutt­lin­gen. Des­halb wer­de seit Jah­ren an der Mo­der­ni­sie­rung und Ver­stär­kung der Stre­cke zwi­schen dem Um­spann­werk Meß­kirch und dem Schalt­werk in Lei­ber­tin­gen ge­ar­bei­tet. Im Som­mer konn­te auf dem Ab­schnitt zwi­schen Lan­gen­hart und Kreenheinstetten ein mo­der­nes Erd­ka­bel ver­legt und 2016 in Be­trieb ge­nom­men wer­den. Im kom­men­den Jahr will Net­ze BW das letz­te gro­ße Teil­stück von Kreenheinstetten nach Lei­ber­tin­gen an­ge­hen. ge­fro­re­ne Bö­den sind vor­teil­haft Die von über 50 Mas­ten ge­tra­ge­ne Frei­lei­tung wird seit­dem nicht mehr be­nö­tigt. „Für den Ab­bau war­ten wir aber in der Re­gel die ve­ge­ta­ti­ons­ar­me Jah­res­zeit ab“, er­läu­tert Tho­mas Bü­cheler, Bau­ko­or­di­na­tor der Net­ze BW vor Ort. An­dern­falls be­ste­he die Ge­fahr ver­meid­ba­rer Flur­schä­den und ne­ga­ti­ver Wir­kun­gen auf die Na­tur. Des­halb nutz­te der Ener­gie­ver­sor­ger die ak­tu­ell teils ge­fro­re­nen Bö­den zur De­mon­ta­ge ei­nes ers­ten Ab­schnitts.

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