Mül­lers Ap­pell für Alep­po

Ent­wick­lungs­mi­nis­ter for­dert mehr hu­ma­ni­tä­re Hil­fe

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE -

BER­LIN (sal/dpa) - Be­un­ru­hi­gen­de Nach­rich­ten aus Alep­po: Sy­ri­ens Re­gie­rung hat die Eva­ku­ie­rung im Os­ten der Stadt nur ei­nen Tag nach Be­ginn wie­der ge­stoppt. Die Füh­rung in Da­mas­kus und die Op­po­si­ti­on ga­ben sich da­für am Frei­tag ge­gen­sei­tig die Schuld. Russ­land als en­ger Ver­bün­de­ter Sy­ri­ens er­klär­te den Trans­port von Kämp­fern und de­ren Fa­mi­li­en aus Ost-Alep­po für be­en­det.

Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Mül­ler (CSU) hat der­weil da­zu auf­ge­ru­fen, al­les was mög­lich ist für die Flüch­ten­den in der um­kämpf­ten Stadt Alep­po zu tun. „Es ist wich­tig, dass al­les an hu­ma­ni­tä­ren Maß­nah­men ein­ge­lei­tet wird, dass kei­ner ster­ben muss, weil die me­di­zi­ni­sche Leis­tung oder Es­sen fehlt“, sag­te Gerd Mül­ler im In­ter­view der „Schwä­bi­schen Zei­tung“. „Wir müs­sen hu­ma­ni­tär ei­ne Groß­macht sein, nach­dem Eu­ro­pa nicht im­stan­de und nicht be­reit ist, mi­li­tä­risch ak­tiv zu wer­den.“

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