Oba­ma kün­digt Ver­gel­tung für Cy­ber-Atta­cken an

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

(dpa) - Nach den auf rus­si­sche Ha­cker zu­rück­ge­führ­ten Cy­ber-Atta­cken wäh­rend des USWahl­kampfs hat Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma (Fo­to: dpa) deut­lich wie nie Ver­gel­tung an­ge­kün­digt. Wenn ei­ne aus­län­di­sche Re­gie­rung ver­su­che, den Wahl­kampf zu ma­ni­pu­lie­ren, müss­ten die USA han­deln, sag­te Oba­ma dem Sen­der Na­tio­nal Pu­b­lic Ra­dio. „Und das wer­den wir – zu ei­ner Zeit und an ei­nem Ort un­se­rer Wahl. Man­ches da­von könn­te of­fen ge­sche­hen und pu­blik ge­macht wer­den, man­ches nicht.“Ein US-Me­dien­be­richt hat­te für Auf­re­gung ge­sorgt, wo­nach Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin per­sön­lich an dem Ver­such der Wahl­be­ein­flus­sung be­tei­ligt ge­we­sen sei.

Mut­maß­li­cher tür­ki­scher Spi­on in Ham­burg ge­fasst

KARLS­RU­HE (dpa) - Die Bun­des­an­walt­schaft hat in Ham­burg ei­nen mut­maß­li­chen Spi­on fest­neh­men las­sen, der im Auf­trag des tür­ki­schen Ge­heim­diens­tes Kur­den in Deutsch­land aus­ge­späht ha­ben soll. Da­bei ging es um In­for­ma­tio­nen über Auf­ent­halts­or­te, Kon­takt­per­so­nen und po­li­ti­sche Tä­tig­kei­ten, wie die Karls­ru­her Be­hör­de am Frei­tag mit­teil­te. Der 31 Jah­re al­te Tür­ke wird dem­nach drin­gend ver­däch­tigt, so­wohl ein­zel­ne Per­so­nen als auch kur­di­sche Ein­rich­tun­gen aus­ge­kund­schaf­tet zu ha­ben. Der Mann be­fin­de sich in Un­ter­su­chungs­haft.

Tu­ne­si­en will Ge­setz über Ver­ge­wal­ti­gung än­dern

TUNIS (AFP) - Die tu­ne­si­sche Re­gie­rung will ein um­strit­te­nes Ge­setz än­dern, das Män­nern nach der Ver­ge­wal­ti­gung von Min­der­jäh­ri­gen bis­lang Straf­frei­heit ver­spricht, wenn sie das Op­fer hei­ra­ten. Mi­nis­ter­prä­si­dent Yous­sef Cha­hed sag­te am Frei­tag dem Ra­dio­sen­der Mo­sai­que FM, die Be­ra­tung ei­nes Ge­setz­ent­wurfs zur Än­de­rung des ent­spre­chen­den Pa­ra­gra­fen ha­be „Prio­ri­tät“.

Ukrai­ne will ge­fan­ge­ne Se­pa­ra­tis­ten frei­las­sen

BER­LIN/KIEW (dpa) - Deutsch­land be­grüßt die Kie­wer An­kün­di­gung, als ein­sei­ti­ge Ges­te vor Weih­nach­ten 15 ost­ukrai­ni­sche Ge­fan­ge­ne frei­zu­las­sen. In dem Kon­flikt zwi­schen pro­rus­si­schen Se­pa­ra­tis­ten und der ukrai­ni­schen Re­gie­rung sei­en aber auf bei­den Sei­ten noch Hun­der­te Men­schen in Ge­fan­gen­schaft, sag­te Re­gie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert am Frei­tag in Ber­lin.

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