IS tö­tet mehr als 49 Sol­da­ten im Je­men

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

SANAA (dpa) - Bei ei­nem Selbst­mord­an­schlag der Ter­ror­mi­liz IS in der je­me­ni­ti­schen Ha­fen­stadt Aden sind am Sonn­tag min­des­tens 49 Sol­da­ten ge­tö­tet wor­den. Vie­le wei­te­re Men­schen sei­en ver­letzt wor­den, als sich der At­ten­tä­ter in der Nä­he ei­ner Mi­li­tär­ba­sis in die Luft spreng­te, be­rich­te­te me­di­zi­ni­sches Per­so­nal wei­ter. Si­cher­heits­krei­sen zu­fol­ge hat­ten sich die Sol­da­ten an dem Stütz­punkt ver­sam­melt, um ih­ren Sold ab­zu­ho­len.

Der „Is­la­mi­sche Staat“(IS) be­kann­te sich zu der Tat. Im Je­men tobt seit fast zwei Jah­ren ein Bür­ger­krieg zwi­schen An­hän­gern der Re­gie­rung und schii­ti­schen Huthi-Re­bel­len. Weil die Re­bel­len die Haupt­stadt Sanaa und wei­te Tei­le im Nor­den des Lan­des kon­trol­lie­ren, re­giert die in­ter­na­tio­nal an­er­kann­te Re­gie­rung von Prä­si­dent Abed Rab­bo Man­sur Ha­di von Aden im Sü­den aus. Die Sol­da­ten, de­nen der An­schlag galt, kämp­fen für die Re­gie­rung. Ex­tre­mis­ten ver­üben im­mer wie­der An­schlä­ge auf Si­cher­heits­kräf­te.

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