WMF be­grüßt SEB-Ein­stieg

Fran­zö­si­scher Kon­zern sei „lang­fris­tig ori­en­tiert“

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

GEISLINGEN (dpa) - Der Kü­chen­ge­rä­te­her­stel­ler WMF setzt nach meh­re­ren wech­seln­den Ei­gen­tü­mern auf ein lang­fris­ti­ges En­ga­ge­ment des fran­zö­si­schen Kon­zerns SEB. „WMF ist nicht mehr in der In­ha­ber­schaft von Fi­nanz­in­ves­to­ren mit eher kurz­fris­ti­gen Zie­len“, sag­te WMF-Spre­cher Kai Hum­mel der Nach­rich­ten­agen­tur dpa. Bei SEB han­de­le es sich um ei­nen stra­te­gi­schen In­ha­ber mit we­sent­lich län­ger­fris­ti­gen Zie­len. „Der will die Mar­ke auf lan­ge Sicht ent­wi­ckeln. Das sind Men­schen, die den­ken in Ge­ne­ra­tio­nen.“

SEB hat­te den Kü­chen­ge­rä­te-Her­stel­ler von dem Fi­nanz­in­ves­tor KKR für mehr als 1,5 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­kauft. Der Kon­zern SEB ist be­kannt durch Mar­ken wie Mou­linex oder Krups. Die Grup­pe wird nach Kon­zern­an­ga­ben mit der Über­nah­me zum Welt­markt­füh­rer bei ge­werb­li­chen Kaf­fee­voll­au­to­ma­ten und zu ei­nem der größ­ten An­bie­ter für Kü­chen­aus­stat­tung. In der neu­en Kon­stel­la­ti­on wird SEB auf dem Pa­pier mit rund 30 000 Mit­ar­bei­tern 2016 ei­nen Um­satz von rund sechs Mil­li­ar­den Eu­ro er­zie­len.

FO­TO: DPA

Mit­ar­bei­te­rin im WMF-Stamm­werk Geislingen: Die Be­leg­schaft setzt auf den neu­en In­ves­tor.

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