In­sti­tu­te kün­di­gen Spar­brie­fe oft il­le­gal

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - GELD & SERVICE -

MÜN­CHEN (dpa) - Al­te Spar­ver­trä­ge sind für Geld­in­sti­tu­te oft teu­er. Denn die Zin­sen, die den Kun­den bei Ver­trags­schluss ver­spro­chen wur­den, sind heu­te ver­gleichs­wei­se hoch. Da­her ver­su­chen man­che In­sti­tu­te, be­ste­hen­de Ver­trä­ge zu kün­di­gen. Aus Sicht der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern ist das nicht recht­mä­ßig: Denn oft wird auf ei­ne Kün­di­gungs­frist im Ver­trag hin­ge­wie­sen, die nur für den Spa­rer gel­te.

Be­trof­fe­ne Kun­den soll­ten das nicht ak­zep­tie­ren: „Es ist wich­tig, der Kün­di­gung schrift­lich und per Ein­schrei­ben zu wi­der­spre­chen“, sagt Ver­brau­cher­schüt­ze­rin Su­san­ne Götz. „Auch bei ei­nem per­sön­li­chen Ge­spräch in der Bank soll­te man hart­nä­ckig da­ge­gen­hal­ten.“Das gilt auch, wenn Ban­ken mit Al­ter­na­ti­ven lo­cken, um den Spa­rer zum Ein­len­ken zu be­we­gen. Zu­ge­schick­te Schecks soll­ten Be­trof­fe­ne nicht ein­lö­sen. Da­durch kön­ne die Kün­di­gung an­ge­nom­men wer­den, er­klärt Götz.

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