In Neuf­ra le­ben sechs Asyl­be­wer­ber

Sie kom­men aus Eri­trea und Syrien

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ALB/LAUCHERT -

NEUF­RA (th) - Der treue Be­su­cher der Neuf­ra­er Ge­mein­de­rat­sit­zun­gen, Phil­ipp Ei­se­le, hat die Bür­ger­fra­ge­stun­de am Di­ens­tag ge­nutzt, um sich nach den in Neuf­ra le­ben­den Asyl­be­wer­bern zu er­kun­di­gen.

Bür­ger­meis­ter Rein­hard Traub er­klär­te, dass im ehe­ma­li­gen Sport­heim noch zwei an­er­kann­te Asyl­be­wer­ber aus Eri­trea woh­nen. In ei­ner zwei­ten Woh­nung lebt ei­ne sy­ri­sche Fa­mi­lie mit zwei Er­wach­se­nen und ei­nem Kind. Die Frau er­war­tet ein zwei­tes Kind. Aus der vor­letz­ten Zu­wei­sung ist ein (noch nicht an­er­kann­ter) sy­ri­scher Asyl­be­wer­ber in ei­nem Zim­mer un­ter­ge­bracht. Auf die Fra­ge nach den Un­ter­brin­gungs­kos­ten er­läu­ter­te der Bür­ger­meis­ter, dass der Wohn­raum von der Ge­mein­de zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­de. Die Kos­ten da­für er­stat­te für an­er­kann­te Flücht­lin­ge das Job-Cen­ter. Die Woh­nung im Sport­heim wur­de vor dem Be­zug sa­niert. Mö­bel wur­den zum Teil ge­kauft, ein­zel­ne Tei­le wur­den von der Be­völ­ke­rung ge­spen­det.

Über die wei­te­re Nut­zung des Ge­bäu­des ist nach Bür­ger­meis­ter Traub „kein lang­fris­ti­ger Aus­blick mög­lich“.

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