IS hat wohl zu­neh­mend Min­der­jäh­ri­ge im Blick

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

MAINZ (dpa/lrs) - Der so­ge­nann­te Is­la­mi­sche Staat wen­det sich nach An­sicht der rhein­land-pfäl­zi­schen Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin An­ne Spie­gel (Grü­ne) zu­neh­mend an Ju­gend­li­che und Kin­der. „Das Al­ters­spek­trum hat sich er­wei­tert in die­sem Be­reich, und es wird auch weib­li­cher“, sag­te Spie­gel am Mon­tag. Am Frei­tag war be­kannt ge­wor­den, dass ein Zwölf­jäh­ri­ger ei­nen Bom­ben­an­schlag in Lud­wigs­ha­fen ge­plant ha­ben soll. Der Jun­ge wer­de laut Mi­nis­te­rin nun von Fach­leu­ten be­treut, die El­tern ar­bei­te­ten ko­ope­ra­tiv mit.

Vor­erst kei­ne Re­ge­lung von Fal­sch­nach­rich­ten im Netz

BER­LIN (dpa) - Die Bun­des­re­gie­rung hat of­fen­ge­las­sen, ob der Um­gang mit ge­fälsch­ten Nach­rich­ten im In­ter­net noch vor der Bun­des­tags­wahl ge­setz­lich neu ge­re­gelt wird. „Ei­nen Zeit­plan kann ich Ih­nen nicht nen­nen“, sag­te Re­gie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert am Mon­tag. Ein Spre­cher des Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums er­klär­te, man wol­le zu­nächst das Er­geb­nis ei­ner ex­ter­nen Prü­fung ab­war­ten, das erst An­fang 2017 vor­lie­gen wer­de. Der Di­gi­tal­ver­band Bit­kom warn­te da­ge­gen vor Über­re­gu­lie­rung.

Kran­ken­stand der Deut­schen 2015 ge­ring­fü­gig ge­stie­gen

BER­LIN (dpa) - Der Kran­ken­stand in Deutsch­land be­wegt sich seit ei­ni­gen Jah­ren auf re­la­tiv nied­ri­gem Ni­veau. Wie die Bun­des­an­stalt für Ar­beits­schutz und Ar­beits­me­di­zin am Mon­tag auf An­fra­ge mit­teil­te, fehl­te 2015 je­der Be­schäf­tig­te im Durch­schnitt 15,2 Ta­ge we­gen Krank­heit. Im Vor­jahr la­gen die durch­schnitt­li­chen Fehl­ta­ge mit 14,4 zwar et­was nied­ri­ger. Al­ler­dings be­weg­ten sie sich im Jahr zu­vor mit 15 Fehl­ta­gen auf ei­nem ähn­li­chen Ni­veau wie 2015. Da­mit fie­len ver­gan­ge­nes Jahr 587,4 Mil­lio­nen Ar­beits­ta­ge we­gen Krank­heit aus – 44 Mil­lio­nen mehr als 2014.

Ver­fas­sungs­be­schwer­de ge­gen Re­so­lu­ti­on ab­ge­lehnt

KARLSRUHE (epd) - Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ar­me­ni­en-Re­so­lu­ti­on des Deut­schen Bun­des­ta­ges nicht be­an­stan­det. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de meh­re­rer Tür­ken sei nicht aus­rei­chend be­grün­det wor­den, ei­ne Grund­rechts­ver­let­zung sei au­ßer­dem nicht er­sicht­lich, ent­schied das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karlsruhe in ei­nem am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Be­schluss. Der Bun­des­tag hat­te am 2. Ju­ni mit gro­ßer Mehr­heit der Re­so­lu­ti­on mit dem Ti­tel „Er­in­ne­rung und Ge­den­ken an die Ver­trei­bung und den Völ­ker­mord an den Ar­me­ni­ern und an­de­ren christ­li­chen Min­der­hei­ten in den Jah­ren 1915 und 1916“zu­ge­stimmt.

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