Braas Mo­nier stimmt Kauf durch US-Ame­ri­ka­ner zu

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

LU­XEM­BURG (dpa) - Der Über­nah­me des in Deutsch­land ver­wur­zel­ten Dach­zie­gel­her­stel­lers Braas Mo­nier durch den US-Bau­stoff­kon­zern Stan­dard In­dus­tries (New York) steht nichts mehr im We­ge. Stan­dard In­dus­tries er­höh­te nach ei­ge­nen An­ga­ben das bis­he­ri­ge An­ge­bot von 25 Eu­ro pro BraasAk­tie auf 25,27 Eu­ro. Zu­sam­men mit ei­ner Zwi­schen­di­vi­den­de und ei­ner zehn­pro­zen­ti­gen Ka­pi­tal­er­hö­hung von Braas Mo­nier er­hal­ten die be­ste­hen­den Ak­tio­nä­re da­mit 28,50 Eu­ro je Ak­tie. Zu­gleich wur­de da­mit ein bis­her an­hän­gi­ger Rechts­streit vor ei­nem Lu­xem­bur­ger Ge­richt be­en­det. Da­bei hat­te Stan­dard In­dus­tries ge­gen die Ent­schei­dung von Braas Mo­nier ge­klagt, durch ei­ne kos­ten­lo­se Aus­ga­be von Ak­ti­en den Kauf­preis ein­sei­tig zu er­hö­hen. Mit der Ver­bes­se­rung des An­ge­bots re­agier­te Stan­dard In­dus­tries auf ei­ne ent­spre­chen­de For­de­rung von Braas Mo­nier.

Bahn darf Nürn­ber­ger S-Bahn-Netz be­hal­ten

NÜRN­BERG (dpa) - Nach jah­re­lan­gem Streit darf die Deut­sche Bahn (DB) das Nürn­ber­ger S-BahnNetz wei­ter be­trei­ben. Dies teil­te die Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) mit. Nach dem Rück­zug des bri­ti­schen Bahn­un­ter­neh­mens Na­tio­nal Ex­press (NX) muss­te die BEG die ver­schie­de­nen Be­wer­ber er­neut be­wer­ten. Dar­un­ter war auch die DB Re­gio, die das Nürn­ber­ger Netz bis­her be­treibt. Be­reits An­fang 2015 hat­te die BEG den Be­trieb an NX ver­ge­ben. Von 2018 an hät­te da­mit erst­mals ein Pri­vat­un­ter­neh­men ein gro­ßes re­gio­na­les Ei­sen­bahn­netz in Bay­ern mit jähr­lich et­wa 20 Mil­lio­nen Fahr­gäs­ten be­trei­ben kön­nen. Doch die un­ter­le­ge­ne Deut­sche Bahn ging ge­gen die Ent­schei­dung vor. En­de Ok­to­ber zo­gen sich dann die Bri­ten über­ra­schend zu­rück und be­grün­de­ten dies mit „mas­si­ven zeit­li­chen Ver­zö­ge­run­gen“.

Bau­bran­che: Auf­trä­ge er­rei­chen 20-Jah­res-Hoch

FRANK­FURT (AFP) - Die Auf­trags­bü­cher der deut­schen Bau­wirt­schaft sind ei­nem Zei­tungs­be­richt zu­fol­ge der­zeit so voll wie seit Jahr­zehn­ten nicht mehr. In den ers­ten drei Quar­ta­len 2016 ver­buch­te die Bau­wirt­schaft ein Auf­trags­plus von fast 16 Pro­zent, be­rich­te­te die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung“mit Ver­weis auf ei­ne Kon­junk­tur­er­he­bung des Bau­haupt­ge­wer­bes. Die Auf­trags­be­stän­de sum­mier­ten sich dem­nach auf 36,7 Mil­li­ar­den Eu­ro. Sol­che Sum­men ha­be es zu­letzt 1995 ge­ge­ben. Da­bei häng­te der boo­men­de Woh­nungs­bau mit ei­nem Zu­wachs von 15,4 Pro­zent den Wirt­schafts­bau (plus vier Pro­zent) und den öf­fent­li­chen Bau (plus acht Pro­zent) deut­lich ab.

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