Mehr Strom aus er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) - Na­he­zu ein Drit­tel des Strom­ver­brauchs in Deutsch­land (rund 32 Pro­zent) wird in die­sem Jahr aus er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en ge­deckt. Zu die­sem Er­geb­nis kommt ei­ne Schät­zung, die das Zen­trum für Son­nen­en­er­gie­und Was­ser­stoff-For­schung Ba­den-Würt­tem­berg (ZSW) und der Bun­des­ver­band der Ener­gie­und Was­ser­wirt­schaft (BDEW) am Di­ens­tag ver­öf­fent­lich­ten.

Dem­nach dürf­ten bis Jah­res­en­de 191,4 Mil­li­ar­den Ki­lo­watt­stun­den Strom aus Son­ne, Wind und an­de­ren re­ge­ne­ra­ti­ven Qu­el­len er­zeugt wer­den. Das wä­re ein An­stieg um vier Mil­li­ar­den Ki­lo­watt­stun­den oder et­wa zwei Pro­zent. Der An­teil der Er­neu­er­ba­ren an al­len Ener­gie­for­men lag 2015 bei 31,5 Pro­zent. Der Zu­wachs er­gab sich vor al­lem durch Wind­kraft­an­la­gen vor den Küs­ten. De­ren Er­zeu­gung stieg im Ver­gleich zum Vor­jahr um 57 Pro­zent auf et­wa 13 Mil­li­ar­den Ki­lo­watt­stun­den.

Deut­lich mehr Strom (plus 27 Pro­zent) wur­de nach An­ga­ben des BDEW auch in Gas­kraft­wer­ken pro­du­ziert. Der An­teil am Ener­gie­mix stieg auf zwölf Pro­zent. Der Koh­len­an­teil liegt 2016 bei 42 Pro­zent, die Kern­ener­gie bei 13 Pro­zent.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.