We­ni­ger Ab­fall ver­ur­sacht

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

WIESBADEN (dpa) - Die Men­schen in Deutsch­land ha­ben im ver­gan­ge­nen Jahr so we­nig Rest- und Sperr­müll ver­ur­sacht wie seit 25 Jah­ren nicht mehr. Ins­ge­samt fie­len 15,4 Mil­lio­nen Ton­nen die­ser Ab­fäl­le an, 100 000 Ton­nen we­ni­ger als 2014, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt in Wiesbaden am Di­ens­tag mit­teil­te. Ei­nen Grund für den Rück­gang nann­ten die Sta­tis­ti­ker al­ler­dings nicht.

Pro Ein­woh­ner sind durch­schnitt­lich 159 Ki­lo Rest- und 28 Ki­lo Sperr­müll an­ge­fal­len. Der Rest­müll mach­te gut ein Drit­tel al­ler Haus­halts­ab­fäl­le aus. Ins­ge­samt ver­ur­sach­te je­der rund 454 Ki­lo­gramm Haus­halts­ab­fäl­le (oh­ne Elek­tro). Das wa­ren sechs Ki­lo we­ni­ger als im Jahr zu­vor und ein Ki­lo mehr als 2013. Den größ­ten An­teil (59 Pro­zent) am Müll­auf­kom­men hat­ten die ge­trennt ge­sam­mel­ten Ab­fäl­le wie Pa­pier, ge­misch­te Ver­pa­ckun­gen, Glas und Bio-Müll.

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