Si­che­re Her­kunfts­staa­ten

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SIGMARINGEN -

Als si­che­ren Her­kunfts­staat de­fi­niert das Ge­setz Län­der, von de­nen sich auf­grund des de­mo­kra­ti­schen Sys­tems und der all­ge­mei­nen po­li­ti­schen La­ge nach­wei­sen lässt, dass dort kei­ne staat­li­che Ver­fol­gung zu be­fürch­ten ist und dass der je­wei­li­ge Staat grund­sätz­lich vor nicht­staat­li­cher Ver­fol­gung schüt­zen kann. An­trag­stel­ler aus si­che­ren Her­kunfts­staa­ten kön­nen wäh­rend der An­hö­rung Tat­sa­chen oder Be­weis­mit­tel vor­brin­gen, die be­le­gen, dass ih­nen im Her­kunfts­land den­noch Ver­fol­gung droht. Ist die­ser Nach­weis er­folg­reich, kön­nen sie ih­ren An­spruch auf Asyl gel­tend ma­chen. In Deutsch­land gel­ten der­zeit fol­gen­de Län­der als si­che­re Her­kunfts­staa­ten: die Mit­glied­staa­ten der Eu­ro­päi­schen Uni­on, Al­ba­ni­en, Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na, Gha­na, Ko­so­vo, Ma­ze­do­ni­en, ehe­ma­li­ge ju­go­sla­wi­sche Re­pu­blik, Mon­te­ne­gro, Se­ne­gal, Ser­bi­en. (Quelle: Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on)

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