Reis für die Phil­ip­pi­nen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SEITE DREI -

IS­NY (mp) - Mit ei­nem Gr­und­nah­rungs­mit­tel hilft der in Is­ny im All­gäu ge­grün­de­te Ver­ein „Ma­ri­phil“seit 15 Jah­ren den Men­schen auf den Phil­ip­pi­nen. Bis zu 1200 Ton­nen Reis sind seit 2001 durch das Hilfs­pro­jekt zu­sam­men­ge­kom­men. Auf die­se Zahl kommt Ma­ri­phil-Grün­der Mar­tin Ries­ter, wenn er zu­sam­men­rech­net, was er und sei­ne Mit­strei­ter in dem mild­tä­ti­gen Ver­ein seit kurz nach der Jahr­tau­send­wen­de al­les ge­leis­tet ha­ben.

Je­des Jahr vor Weih­nach­ten fin­det die Ak­ti­on Reiss­ack statt. Mit 40 Eu­ro, die ge­spen­det wer­den, kann ei­ner be­dürf­ti­gen Fa­mi­lie auf den Phil­ip­pi­nen ein 40-Ki­lo­gramm-Sack mit dem Gr­und­nah­rungs­mit­tel Reis ge­kauft wer­den.

Reis ha­be in Asi­en ei­ne star­ke sym­bo­li­sche Be­deu­tung, er­klärt Ries­ter die Grund­idee des Hilfs­pro­jekts. Die­se Be­deu­tung ma­che ein sol­ches Ge­schenk für die Be­dürf­ti­gen noch wert­vol­ler. Pro­mi­nen­te Un­ter­stüt­zung er­fährt das Pro­jekt des in­zwi­schen in Sig­ma­rin­gen le­ben­den Ries­ter seit ei­ni­ger Zeit durch Ger­lin­de Kret­sch­mann – die Frau des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten von Ba­den-Würt­tem­berg.

Der Er­folg von „Ma­ri­phil“kann sich se­hen las­sen. Im ver­gan­ge­nen Jahr et­wa hat das Hilfs­pro­jekt rund 19 000 Men­schen in Asi­en ein hun­ger­frei­es Weih­nachts­fest be­schert. Die Be­dürf­tig­keit neh­me in­des nicht ab, sagt Ries­ter, viel­mehr glaubt er an ein noch lan­ge an­hal­ten­des En­ga­ge­ment, um den Men­schen auf den Phil­ip­pi­nen hel­fen zu kön­nen.

FO­TO:PR

Reis hat in Asi­en auch ei­ne star­ke sym­bo­li­sche Be­deu­tung.

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