In­ves­ti­tio­nen er­for­dern 960 000 Eu­ro an Kre­di­ten

Wal­der Ge­mein­de­ver­wal­tung legt Haus­halts­plä­ne vor – Ver­mö­gens­haus­halt um­fasst zwei Mil­lio­nen Eu­ro

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WALD/BEURON - Von An­thia Schmitt

WALD - Die Wal­der Ver­wal­tung hat dem Ge­mein­de­rat in sei­ner Sit­zung am Di­ens­tag den Ent­wurf für den Ver­mö­gens- und Ver­wal­tungs­haus­halt so­wie die Wirt­schafts­plä­ne für die Ei­gen­be­trie­be Was­ser und Ab­was­ser vor­ge­legt. Im Ja­nu­ar sol­len die im Fi­nanz- und Ver­wal­tungs­aus­schuss vor­be­ra­te­nen Plä­ne im Ge­mein­de­rat dis­ku­tiert und ver­ab­schie­det wer­den. Für be­vor­ste­hen­de In­ves­ti­tio­nen sind im kom­men­den Jahr Kre­dit­auf­nah­men in Hö­he von knapp ei­ner Mil­li­on Eu­ro ein­ge­plant – und da­mit schon deut­lich we­ni­ger als von der Ver­wal­tung ei­gent­lich vor­ge­se­hen.

Der ge­meind­li­che Haus­halt sieht Ein­nah­men und Aus­ga­ben in Hö­he von 7,77 Mil­lio­nen Eu­ro vor – da­von 5,78 Mil­lio­nen Eu­ro im Ver­wal­tungs­haus­halt und knapp zwei Mil­lio­nen Eu­ro im Ver­mö­gens­haus­halt. Die He­be­sät­ze für die Grund­steu­er und die Hö­he der Ge­wer­be­steu­er blei­ben un­ver­än­dert. Deut­lich hö­he­re Per­so­nal­kos­ten Bür­ger­meis­ter Wer­ner Mül­ler stell­te den Haus­halts­ent­wurf in al­ler Kür­ze vor. „Der Ver­wal­tungs­haus­halt war nicht un­ser Pro­blem, ob­wohl die Per­so­nal­kos­ten deut­lich auf 1,35 Mil­lio­nen Eu­ro stei­gen und die Aus­ga­ben für die Feu­er­wehr und für die Kin­der­gär­ten hö­her sind“, sag­te Mül­ler. Dank 2,6 Mil­lio­nen Eu­ro an Schlüs­sel­zu­wei­sun­gen und An­tei­len aus der Ein­kom­men­steu­er so­wie der Aus­glie­de­rung der Ab­was­ser­be­sei­ti­gung in ei­nen Ei­gen­be­trieb kön­nen dem Ver­mö­gens­haus­halt 380 000 Eu­ro zu­ge­führt wer­den.

Über den Ver­mö­gens­haus­halt be­rich­te­te der Bür­ger­meis­ter, dass im ur­sprüng­li­chen Ent­wurf ei­ne Kre­dit­auf­nah­me von an­dert­halb Mil­lio­nen Eu­ro vor­ge­se­hen war. In der Vor­be­ra­tung ha­be der Fi­nanz- und Ver­wal­tungs­aus­schuss die Neu­ver­schul­dung al­ler­dings „deut­lich“auf 960 000 Eu­ro re­du­ziert. Vie­le Pro­jek­te ge­plant Wer­ner Mül­ler lis­te­te auf, wel­che „Zu­kunfts­maß­nah­men für die Ge­mein­de“in den kom­men­den bei­den Jah­ren an­ste­hen: die Er­schlie­ßung des Ge­wer­be­ge­biets Geiß­wie­sen II und des Wohn­bau­ge­biets Hürs­ten II, ei­ne Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­me, der Bau des Ge­bäu­des für die Kin­der­krip­pe und die Ta­ges­pfle­ge, die Pla­nung für den Kreis­ver­kehr im Be­reich des Ge­wer­be­ge­biets, ei­ne zwei­te Ur­nen­wand für den Fried­hof und 100 000 Eu­ro für die Ver­le­gung von Glas­fa­ser­ka­beln.

Zum Ei­gen­be­trieb Was­ser sag­te Wer­ner Mül­ler, dass we­der ei­ne Kre­dit­auf­nah­me noch ei­ne Er­hö­hung des Was­ser­zin­ses not­wen­dig sei­en. Beim Ei­gen­be­trieb Ab­was­ser ge­be es „ei­ne klei­ne Kre­dit­auf­nah­me“in Hö­he von et­wa 130 000 Eu­ro. Zur­zeit ste­he zwar kei­ne Ge­büh­ren­er­hö­hung an, die Ab­was­ser­ge­büh­ren müss­ten al­ler­dings neu dis­ku­tiert wer­den, wenn der Jah­res­ab­schluss 2016 vor­liegt.

TO­BI­AS HASE/DPA

Vor­aus­sicht­lich im Ja­nu­ar ver­ab­schie­det der Ge­mein­de­rat Wald den Haus­halt 2017.

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