S 21: Bahn ver­klagt Pro­jekt­part­ner, Land will Kla­ge ge­gen Stadt Stutt­gart ver­mei­den

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIR IM SÜDEN -

STUTT­GART (lsw/sz) - Die Deut­sche Bahn will heu­te Kla­ge ge­gen ih­re Pro­jekt­part­ner beim Mil­li­ar­den­vor­ha­ben Stutt­gart 21 ein­rei­chen. Die Kla­ge­schrift ge­gen Land, Stadt und Re­gi­on Stutt­gart so­wie Flug­ha­fen wer­de beim Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart ein­ge­reicht, sag­te ein Bahn­spre­cher am Don­ners­tag in Stutt­gart.

Der Kon­zern dringt dar­auf, dass sich die Pro­jekt­part­ner an Mehr­kos­ten über die Sum­me von rund

Zwölf Jah­re Haft für An­griff auf Po­li­zis­ten

STUTT­GART (lsw) - Für ei­ne Mes­ser­at­ta­cke auf zwei Po­li­zis­ten im Ju­li in Stutt­gart ist ein 33-Jäh­ri­ger zu zwölf Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Das Land­ge­richt Stutt­gart sprach ihn am Don­ners­tag des ver­such­ten Mor­des schul­dig, sag­te ei­ne Spre­che­rin. Bei der Atta­cke war ein Be­am­ter durch ei­nen Stich na­he der Hals­schlag­ader schwer ver­letzt wor­den. Der Mann hat­te aus­ge­sagt, die Tat sei ei­ne Art Sui­zid­ver­such ge­we­sen: Er ha­be sich von den Po­li­zis­ten er­schie­ßen las­sen wol­len. 4,5 Mil­li­ar­den Eu­ro hin­aus ge­ne­rell be­tei­li­gen. Um kon­kre­te Sum­men und An­tei­le geht es da­bei nicht. Die Bahn kal­ku­liert mit ei­nem Fi­nan­zie­rungs­rah­men von bis zu 6,5 Mil­li­ar­den Eu­ro für die Neu­ord­nung des Stutt­gar­ter Bahn­kno­tens.

Die be­vor­ste­hen­de Kla­ge führt auch zu Pro­ble­men im Ver­hält­nis der Fi­nan­ziers un­ter­ein­an­der. Das Land sieht sich nun sei­ner­seits mög­li­cher­wei­se ge­zwun­gen, vor­sorg­lich ei­ne Kla­ge ge­gen die Stadt Stutt­gart ein­zu­rei­chen, will das aber ei­gent­lich nicht. Ei­nem Spre­cher des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums zu­fol­ge geht es vor al­lem um Ver­jäh­rungs­fris­ten. Das Land fürch­tet, An­sprü­che zu ver­lie­ren, soll­te die Bahn mit ih­rer Kla­ge Er­folg ha­ben. Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann (Grü­ne) be­ton­te aber: „Wir wer­den al­les dar­an set­zen, dass wir als Land nicht ge­gen an­de­re Pro­jekt­part­ner kla­gen müs­sen.“Zu­nächst soll es des­we­gen Ge­sprä­che zwi­schen den Be­tei­lig­ten ge­ben.

Eva­ku­ie­rung an Weih­nach­ten be­trifft 54 000 Augs­bur­ger

AUGS­BURG (lby) - Aus­ge­rech­net an Weih­nach­ten wird in Augs­burg für ei­ne Bom­ben­ent­schär­fung die bun­des­weit größ­te Eva­ku­ie­rung seit dem Zwei­ten Welt­krieg statt­fin­den. Am ers­ten Weih­nachts­fei­er­tag müs­sen et­wa 54 000 Men­schen ih­re Woh­nun­gen ver­las­sen. Die Stadt hat ein Sperr­ge­biet von rund ein­ein­halb Ki­lo­me­tern um den Fund­ort der 3,8 Ton­nen schwe­ren Flie­ger­bom­be fest­ge­legt. In die­sem Ge­biet gibt es 32 000 Haus­hal­te, gro­ße Tei­le des Zen­trums sind be­trof­fen.

FOTO: DPA

Blick in die Bau­gru­be: Hier ent­steht der künf­ti­ge Tief­bahn­hof.

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