Re­gie­rung will heim­lich mit­le­sen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BER­LIN (dpa) - Die Bun­des­re­gie­rung will nach ei­nem Me­dien­be­richt das heim­li­che Mit­le­sen von Mes­sen­gerDi­ens­ten wie Whats­App bei Ter­ror­ver­däch­ti­gen recht­lich er­mög­li­chen. Per Ge­setz sol­le er­laubt wer­den, dass Han­dys in Zu­kunft mit ei­ner rich­ter­li­chen Ge­neh­mi­gung kom­plett über­wacht wer­den kön­nen. Das be­rich­tet die „Bild“-Zei­tung un­ter Be­ru­fung auf ei­ne ent­spre­chen­de Ab­ma­chung von Jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas (SPD) und In­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU). Das Ge­setz sol­le bis zur Bun­des­tags­wahl in Kraft tre­ten. Noch vor dem Ber­li­ner An­schlag hät­ten die bei­den Mi­nis­ter bei ei­ner Ka­bi­netts­sit­zung das Vor­ha­ben in ei­ner so­ge­nann­ten Pro­to­koll­er­klä­rung fest­ge­legt, die der Zei­tung vor­lie­ge. Bis­lang ha­ben Be­hör­den bei Er­mitt­lungs­ver­fah­ren Pro­ble­me, die Kom­mu­ni­ka­ti­on von Ter­ror­ver­däch­ti­gen über Mes­sen­ger-Di­ens­te zu ver­fol­gen, weil die Nach­rich­ten ver­schlüs­selt wer­den.

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