Das neue Kon­zert­jahr be­ginnt mit ei­ner „Sui­te fran­cai­se“

Drei Mu­si­ker spie­len in Gammertingen So­na­ten und meh­re­re Lie­der

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ALB/LAUCHERT -

GAMMERTINGEN (sz) - Das Jahr 2017 be­ginnt der Ver­ein Gam­mer­tin­ger Schloss­kon­zer­te mit ei­ner „Sui­te fran­cai­se“. Am Sams­tag, 14. Ja­nu­ar, 19 Uhr, wer­den im Saal des Rat­hau­ses Gammertingen Ca­ri­ne Sé­chaye, Mez­zo­so­pran, Jo­ël Ma­ro­si, Vio­lon­cel­lo und Mar­ja-Li­isa Ma­ro­si, Kla­vier fol­gen­de Wer­ke vor­tra­gen: von Clau­de De­bus­sy die So­na­te für Vio­lon­cel­lo und Kla­vier d-Moll, von Ga­b­ri­el Fau­ré sie­ben Lie­der, von Cé­sar Franck „Le Syl­phe“für Ge­sang, Vio­lon­cel­lo und Kla­vier, von Frédé­ric Cho­pin die So­na­te für Vio­lon­cel­lo und Kla­vier op. 65 g-Moll von Em­ma­nu­el Cha­b­rier vier Lie­der und von Ju­les Mas­se­net drei Lie­der.

Ca­ri­ne Sé­chaye wur­de in Genf ge­bo­ren. Sie er­hielt ihr Ge­sangs- und Schau­spiel­di­plom am Kon­ser­va­to­ri­um ih­rer Hei­mat­stadt. An­schlie­ßend mach­te sie ei­ne Wei­ter­bil­dung am In­ter­na­tio­na­len Opern­stu­dio in Zü­rich. Sie ge­wann fol­gen­de internationale Prei­se: Voix d’Or (3. Preis), Ernst Häf­li­ger (bes­te Schwei­zer­kan­di­da­tin), Ope­ra­lia Pla­ci­do Do­m­in­go (Preis der Zar­zue­la) und Tou­lou­se Mé­lo­die fran­cai­se (2. Preis). Ihr Opern­de­büt gab sie in Zü­rich. Da­nach trat sie in vie­len Opern­häu­sern und Kon­zert­sä­len, vor al­lem im fran­ko­pho­nen Be­reich, auf. Zu nen­nen sind zum Bei­spiel: Châ­te­let und Théât­re des Champs-Ely­sées in Paris, Grand Théât­re Genf, Opern­haus Mon­te Car­lo, Roy­al Ope­ra Hou­se Mu­s­cat und Opern­haus Mar­seil­le.

Jo­ël Ma­ro­si, 1973 in Zü­rich ge­bo­ren, in Gammertingen be­kannt als Mit­glied des Zürcher Kla­vier­tri­os, er­hielt sei­nen ers­ten Cell­oun­ter­richt bei Nan­cy Chu­ma­chen­ko. Er stu­dier­te an der Mu­sik­aka­de­mie Ba­sel bei Hein­rich Schiff, an der Mu­sik­hoch­schu­le Köln bei Claus Kann­gies­ser so­wie an der Si­be­li­us-Aka­de­mie Hel­sin­ki bei Ar­to No­ras. 1991 ge­wann er den ers­ten Preis beim „con­cours de la veno­ge“in Lau­sanne, und ein Jahr spä­ter er­hielt er beim Men­dels­sohnWett­be­werb in Ber­lin den För­der­preis des Bun­des­prä­si­den­ten (Weiz­sä­cker-Preis). Von 2000 bis 2003 war er So­lo­cel­list im Sin­fo­nie­or­ches­ter Ba­sel. Ab der Sai­son 2005/2006 ist er ers­ter So­lo­cel­list im „Orches­t­re de Cham­bre de Lau­sanne“.

Mar­ja-Li­isa Ma­ro­si, 1971 in Finn­land ge­bo­ren, stu­dier­te Kla­vier und For­t­epia­no an der Si­be­li­us-Aka­de­mie Hel­sin­ki bei Mat­ti Rae­kal­lio, Tui­ja Hakki­la und Dmitry Bash­ki­rov so­wie an der Mu­sik­hoch­schu­le Köln bei Ar­bo Vald­ma. Zwei­mal, 1985 und 1988, ge­wann sie den ers­ten Preis beim Kla­vier­wett­be­werb Hei­no Ka­ski und 1987 beim Kla­vier­wett­be­werb „Mu­sic Foun­da­ti­on of Fa­zer“. Mar­jaLi­isa Ma­ro­si be­kam als ers­te Fin­nin ein Sti­pen­di­um der „Ya­ma­ha Mu­sic Foun­da­ti­on“für das Jahr 1989. Mar­jaLi­isa Ma­ro­si trat mit al­len wich­ti­gen fin­ni­schen Orches­tern als So­lis­tin auf. So­lo- so­wie Kam­mer­mu­sik­kon­zer­te in Finn­land, Schwe­den, Nor­we­gen, Dä­ne­mark, Is­land, Est­land, Deutsch­land, Ös­ter­reich und Hol­land. Sie ist Do­zen­tin für Kla­vier am Kon­ser­va­to­ri­um in Lau­sanne.

Kar­ten im Vor­ver­kauf gibt es seit Don­ners­tag, 22. De­zem­ber, bei der Pa­pe­te­rie Mey, Gammertingen (Te­le­fon 07574/913 63) oder an der Abend­kas­se.

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