Op­per­mann kri­ti­siert bei Ma­na­gern Ge­häl­ter­ex­zes­se

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) - SPD-Frak­ti­ons­chef Tho­mas Op­per­mann kri­ti­siert „Ge­häl­ter­ex­zes­se“in den Chef­eta­gen der deut­schen Wirt­schaft. „Ich fin­de es drin­gend ge­bo­ten, bei der Ver­ein­ba­rung von Vor­stands­ge­häl­tern mehr Au­gen­maß zu wah­ren. Ge­häl­ter­ex­zes­se sind ei­ner der Grün­de da­für, dass vie­le Bür­ger un­ser Ge­mein­we­sen als un­ge­recht emp­fin­den“, sag­te Op­per­mann. Die SPD wol­le ein Zei­chen set­zen und die steu­er­li­che Ab­setz­bar­keit von Ma­na­ger­ge­häl­tern, Bo­nus­zah­lun­gen und Ab­fin­dun­gen be­gren­zen.

Kra­mer will Zeit­ar­beit als Job-Brü­cke für Flücht­lin­ge

BER­LIN (dpa) - Deutsch­lands Ar­beit­ge­ber hal­ten trotz ers­ter Er­fol­ge bei der In­te­gra­ti­on von Flücht­lin­gen in den deut­schen Ar­beits­markt wei­te­re An­stren­gun­gen für nö­tig. „Die In­te­gra­ti­on ist ein Dau­er­lauf, kein Sprint – ei­ne frem­de Spra­che und wich­ti­ge Qua­li­fi­ka­tio­nen lernt nie­mand über Nacht“, sag­te Ar­beit­ge­ber­prä­si­dent In­go Kra­mer in Ber­lin. Zugleich for­der­te er wei­te­re Neu­re­ge­lun­gen. „Da­zu ge­hö­ren die voll­stän­di­ge Ab­schaf­fung des Be­schäf­ti­gungs­ver­bots in der Zeit­ar­beit. Die­se Brü­cke in Be­schäf­ti­gung müs­sen wir auch für Ge­flüch­te­te öff­nen.“

Weid­mann will Prü­fung der Mon­te-dei-Pa­schi-Ret­tung

BER­LIN (dpa) - Bun­des­bank-Prä­si­dent Jens Weid­mann hat vor ei­ner Ret­tung der Kri­sen­bank Mon­te dei Pa­schi durch den ita­lie­ni­schen Staat ei­ne sorg­fäl­ti­ge Prü­fung an­ge­mahnt. „Staat­li­che Gel­der sind nur als letz­tes Mit­tel vor­ge­se­hen, des­we­gen liegt die Mess­lat­te ent­spre­chend hoch“, sag­te Weid­mann der „Bild“im Hin­blick auf die neu­en eu­ro­päi­schen Haf­tungs­re­geln. „Grund­sätz­lich ha­ben wir neue Re­geln be­schlos­sen. Die­se sol­len ins­be­son­de­re den Steu­er­zah­ler schüt­zen und In­ves­to­ren in der Ver­ant­wor­tung hal­ten.“Im Fall Mon­te dei Pa­schi sei­en vie­le Fra­gen of­fen.

BMW ruft in Chi­na 200 000 Au­tos we­gen Air­bags zu­rück

PE­KING (dpa) - Der Au­to­bau­er BMW muss in Chi­na rund 200 000 Au­tos we­gen Air­bag-Pro­ble­men in die Werk­stät­ten zu­rück­ru­fen. Es geht da­bei er­neut um Fahr­zeu­ge mit Air­bags des ja­pa­ni­schen Her­stel­lers Ta­ka­ta, teil­te Chi­nas Qua­li­täts­auf­sicht auf ih­rer Web­sei­te mit. Ne­ben BMW muss­ten zu­letzt auch an­de­re Au­to­bau­er Mil­lio­nen Au­tos welt­weit zu­rück­ru­fen, bei de­nen Air­bags des ja­pa­ni­schen Her­stel­lers über­prüft wer­den sol­len.

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