In­dus­trie­prä­si­dent glaubt an TTIP auch un­ter Trump

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) - Die deut­sche In­dus­trie will den Traum vom eu­ro­päi­schame­ri­ka­ni­schen Frei­han­dels­ab­kom­men TTIP noch nicht be­gra­ben. Mit Blick auf den Amts­an­tritt von US-Prä­si­dent Do­nald Trump, der den frei­en Welt­han­del ein­schrän­ken will, sag­te In­dus­trie­prä­si­dent Ulrich Gril­lo: „Ich wet­te, dass es ei­ne Neu­auf­la­ge ge­ben wird – mit Do­nald Trump.“Der Mil­li­ar­där wer­de auch in sei­ner neu­en Rol­le als Staats­chef mer­ken, dass ein in­ten­si­ver Han­del mit Eu­ro­pa ganz Nord­ame­ri­ka nut­zen und Ar­beits­plät­ze schaf­fen wür­de.

Die EU-Kom­mis­si­on ver­han­delt seit 2013 mit den USA über das Ab­kom­men. Da­durch soll­ten Han­dels­schran­ken wie Zöl­le be­sei­tigt wer­den und die größ­te Frei­han­dels­zo­ne der Welt ent­ste­hen. Nach Trumps Wahl­sieg wur­de TTIP („Trans­at­lan­ti­sche Han­dels- und In­ves­ti­ti­ons­part­ner­schaft“) auf Eis ge­legt.

Ulrich Gril­lo

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