Voll­kom­men zu­frie­den ist (noch) kei­ner

Trai­ner der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Bo­den­see zie­hen Zwi­schen­bi­lanz zur Win­ter­pau­se

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - REGIONALSPORT - Von Ke­vin Mül­ler

PFULLENDORF - Win­ter­pau­se in der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Bo­den­see. 19 Spiel­ta­ge sind ge­spielt, et­was mehr als die Hälf­te. Zum En­de des Ka­len­der­jahrs zeich­ne­te sich die In­ten­si­tät der Li­ga mit 18 Mann­schaf­ten ab und ei­ni­ge Teams muss­ten beim Schluss­spurt des Jah­res noch ein­mal Fe­dern las­sen. SZ-Mit­ar­bei­ter Ke­vin Mül­ler ließ in Ge­sprä­chen mit den Trai­nern der Mann­schaf­ten aus der Re­gi­on das Ge­sche­hen Re­vue pas­sie­ren.

SV Den­kin­gen: „Hät­te mir vor der Sai­son je­mand ge­sagt, dass wir nach dem Lan­des­li­ga-Ab­stieg zur Win­ter­pau­se nur drei Punk­te Rück­stand auf die Ta­bel­len­füh­rung ha­ben, hät­te ich das so­fort un­ter­schrie­ben“, sagt SV Den­kin­gen-Trai­ner Hel­mut Wun­der­lich. Der Coach merkt aber an: „Ins­ge­samt sind wir mit der ers­ten Sai­son­hälf­te nicht ganz zu­frie­den. Drei, vier oder fünf Punk­te mehr hät­ten es durch­aus sein dür­fen. Die Un­ent­schie­den vor der Win­ter­pau­se wa­ren et­was un­nö­tig.“Der SV Den­kin­gen steht ak­tu­ell auf dem drit­ten Ta­bel­len­platz mit 37 Punk­ten aus 19 Spie­len. Mit dem Wan­del der Spiel­phi­lo­so­phie zur neu­en Sai­son ist Wun­der­lich zu­frie­den: „Die Mann­schaft hat die Vor­ga­ben sehr gut um­ge­setzt. Frü­her hat hier eher das Ver­hin­dern von To­ren statt­ge­fun­den, jetzt wol­len wir die Mann­schaft sein, die den Ton an­gibt und das Spiel in die Hand nimmt. Da hat mein Team schon gu­te Fort­schrit­te ge­macht, auch wenn noch längst nicht al­les per­fekt lief.“

Den Ab­stieg hat die Mann­schaft des SV Den­kin­gen gut ver­kraf­tet, Hel­mut Wun­der­lich sieht die po­si­ti­ven Aspek­te: „Für die Ent­wick­lung der ganz jun­gen Spie­ler ist die Be­zirks­li­ga ein gu­ter An­fang. Wir ha­ben ja zum Teil vier oder fünf Spie­ler, die in der An­fangs­for­ma­ti­on stan­den und un­ter 20 wa­ren.“Auch für den Kopf ist das Be­zirks­li­ga­jahr laut Wun­der­lich för­der­lich: „Wir ha­ben vie­le Er­folgs­er­leb­nis­se, spie­len oben mit und kön­nen auch durch un­se­re spie­le­ri­sche Klas­se das Spiel meis­tens do­mi­nie­ren. Das gibt viel Selbst­ver­trau­en und hilft bei der Ent­wick­lung der Mann­schaft.“

Auf dem Trans­fer­markt will man beim SV Den­kin­gen nicht mehr ak­tiv wer­den, es sei denn es er­gibt sich spon­tan et­was. „Mit die­sem Ka­der kön­nen und wol­len wir am En­de un­ter die Top Drei der Li­ga. Die Mann­schaft hat gut zu­sam­men ge­fun­den, da be­nö­ti­gen wir ei­gent­lich für das Sai­son­ziel kei­ne wei­te­re Er­gän­zung“, sagt Wun­der­lich zur Ka­der­pla­nung.

Wei­ter geht es am 30. Ja­nu­ar mit der ers­ten Trai­nings­ein­heit im Frei­en für den SV Den­kin­gen. Am 12. März kommt es zum ers­ten Li­gaSpiel im neu­en Jahr, zu Hau­se ge­gen den Hat­tin­ger SV.

SV Deg­gen­hau­ser­tal: Po­kal­fi­na­le, star­ker drit­ter Platz - die Er­war­tungs­hal­tung im Deg­gen­hau­ser­tal war vor der Sai­son sehr hoch. Die Rea­li­tät, hat sehr schnell ge­zeigt, dass vie­les aus der Vor­sai­son nicht mehr mög­lich ist. Platz 16, 19 Punk­te aus 19 Spie­len, da­zu ein Tor­ver­hält­nis von 39:56, sind weit ent­fernt von dem aus­ge­ge­be­nen Sai­son­ziel „ge­si­cher­tes Mit­tel­feld“. „Wir hat­ten in der Som­mer­pau­se vie­le wich­ti­ge Spie­ler, die den Ver­ein ver­las­sen ha­ben. Die Lü­cken wur­den durch Spie­ler aus dem ei­ge­nen Nach­wuchs ge­füllt. Für die­se Spie­ler ist der Sprung von der A-Ju­gend-Kreis­li­ga zur Her­ren-Be­zirks­li­ga sehr groß ge­we­sen. Das hat sich vor al­lem zu Be­ginn der Sai­son in den Er­geb­nis­sen wi­der­ge­spie­gelt“, sagt Mar­kus Me­cking, Trai­ner des SV Deg­gen­hau­ser­tal. Zu­sam­men mit Sa­scha Ril­li wur­de der Fo­kus in der Hin­run­de auf die Ent­wick­lung der jun­gen Spie­ler ge­legt. „Un­se­re Ar­beit trägt Früch­te. Die Spie­ler sind sehr lern­wil­lig und sind en­ga­giert, das auf­zu­neh­men, was Sa­scha und ich ih­nen bei­brin­gen wol­len. Im Be­reich der Zwei­kampf­füh­rung, des Tak­ti­schen und der Cle­ver­ness feh­len aber doch noch ein paar Pro­zent.“

Die Er­geb­nis­se wur­den aus Sicht des SV Deg­gen­hau­ser­tal zum Sai­son­en­de bes­ser, das gibt Me­cking auch die Hoff­nung für die zwei­te Sai­son­hälf­te. „Wir wer­den wei­ter kon­zen­triert ar­bei­ten und ver­su­chen, das Bes­te aus den Spie­lern her­aus­zu­kit­zeln. Die Ta­bel­le ist eng zu­sam­men, so­dass wir gu­te Chan­cen ha­ben die Klas­se zu hal­ten. Der Klas­sen­er­halt ist das kla­re Ziel für die Rück­run­de und die Mann­schaft wird für das Ziel al­les ge­ben.“

Zur Ver­stär­kung der Mann­schaft lau­fen auch Ge­sprä­che im Hin­ter­grund. „Ei­nen Na­men kön­nen wir noch nicht ver­ra­ten. Die Ge­sprä­che sind fort­ge­schrit­ten, mal schau­en was sich er­gibt“, hält sich Me­cking be­deckt.

Am 4. Fe­bru­ar geht der Trai­nings­be­trieb wei­ter, zum ers­ten Pflicht­spiel kommt es am 12. März ge­gen Zi­zen­hau­sen und die Mis­si­on Klas­sen­er­halt be­ginnt.

FC Kluft­ern: 20 Punk­te aus 18 Spie­len, da­zu ein Tor­ver­hält­nis von 25:40 To­ren. „Wir sind nicht ganz im Soll, ha­ben nicht ganz den Punk­te­stand, den wir uns ge­wünscht ha­ben. Ei­ni­ge Spie­le gin­gen sehr eng zur Sa­che, da hät­ten wir mit et­was mehr Glück auch ein paar Zäh­ler mehr ein­fah­ren kön­nen“, meint FC Kluft­ernCoach In­go Ba­ckert zum bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf. Da­mit steht der FC Kluft­ern der­zeit auf Platz 14 mit ei­nem Punkt Vor­sprung auf die Ab­stiegs­plät­ze. Für Ba­ckert kommt die Win­ter­pau­se un­ge­le­gen: „Wir ha­ben zu­letzt gut ge­spielt und auch die Er­geb­nis­se ha­ben ge­stimmt.“Mit Rück­blick auf die Ent­wick­lung der Mann­schaft in der ers­ten Sai­son­hälf­te sagt Ba­ckert: „Zu Be­ginn hat uns klar die Ba­lan­ce zwi­schen Of­fen­si­ve und De­fen­si­ve ge­fehlt. Ent­we­der ha­ben wir vie­le To­re ge­schos­sen und vie­le kas­siert, oder wir ha­ben kei­ne be­kom­men, aber auch kei­ne To­re er­zielt. Da hat das Zu­sam­men­spiel nicht im­mer funk­tio­niert.“

Ziel bleibt der Klas­sen­er­halt. „Wir wol­len ein wei­te­res Jahr in der Be­zirks­li­ga spie­len, das ist un­ser gro­ßes Ziel. Wir sind et­was un­ter un­se­rem Soll.“

Al­ler­dings muss­ten bei der Ka­der­pla­nung schon ers­te Rück­schlä­ge hin­ge­nom­men wer­den. Matthias See­ber­ger und Bru­no Lom­bar­do ste­hen für die Rück­se­rie nicht mehr zur Ver­fü­gung. Au­ßer­dem sei­en kei­ne fi­nan­zi­el­len Mit­tel da, um im Win­ter ir­gend­was auf dem Trans­fer­markt zu ma­chen, meint der Kluft­ern-Coach.

An­fang Fe­bru­ar geht der Trai­nings­be­trieb im Frei­en wei­ter, ehe am 5. März das ers­te Pflicht­spiel 2017 beim Hat­tin­ger SV an­steht.

TuS Im­men­staad: Zur Sai­son­halb­zeit sieht es beim TuS Im­men­staad schlecht aus. Nur sie­ben Punk­te aus 19 Spie­len sind klar zu we­nig für die ei­ge­nen An­sprü­che, und mit dem Klas­sen­er­halt wird es bei 13 Punk­ten Rück­stand auch schon eng. „Wir ha­ben zu we­ni­ge Punk­te, dar­über sind wir uns im Kla­ren. Un­ser gro­ßes Pro­blem ist, dass wir sehr viel Auf­wand be­trie­ben ha­ben, aber lei­der nicht ent­spre­chend ge­punk­tet ha­ben“, sagt TuS Im­men­staad-Trai­ner Da­ni­el Schmid. Den Kopf in den Sand ste­cken will Schmid nicht. „Wir ha­ben kurz vor der Win­ter­pau­se ei­nen neu­en Tor­hü­ter da­zu be­kom­men, der mehr Ru­he aus­strah­len soll und der Mann­schaft Si­cher­heit ge­ben soll. Die Spie­le in der Vor­run­de wa­ren im­mer sehr eng. Wir ha­ben meis­tens knapp ver­lo­ren und wa­ren so­gar hin und wie­der die bes­se­re Mann­schaft. Dar­auf wol­len wir auf­bau­en.“

Und: „Was uns fehlt im Ver­gleich zu den an­de­ren Teams, ist ein Stür­mer, der aus dem Nichts ein Tor er­zielt“, sagt Schmid kri­tisch.

Um im zwei­ten Teil der Sai­son­hälf­te noch­mals an­grei­fen zu kön­nen, will der Ta­bel­len­letz­te noch­mal auf dem Trans­fer­markt zu­schla­gen. „Wir wol­len neue Spie­ler und sind auch in Ge­sprä­chen. Lei­der sieht es mo­men­tan nicht so aus, dass sich et­was rea­li­sie­ren lässt. Die Au­gen hal­ten wir trotz­dem of­fen.“

Für die Spie­ler und den Trai­ner geht es am 26. Ja­nu­ar wei­ter mit den Trai­nings­ein­hei­ten im Frei­en. Das ers­te Pflicht­spiel wird di­rekt ein sechs Punk­te Spiel ge­gen den Ta­bel­len­vor­letz­ten Aach-Ei­gel­tin­gen.

SC Pfullendorf II: Hin­ter den An­sprü­chen, die vor der Sai­son ge­steckt wur­den, hinkt das F-Team des SC Pfullendorf her. „Platz fünf ist das Ziel“, mein­te F-Team-Coach Öner To­pal vor der Sai­son. Die Mann­schaft be­fin­det sich zur Win­ter­pau­se auf Platz zwölf der Li­ga, hat 23 Punk­te nach 19 Spie­len und ein Tor­ver­hält­nis von 39:50 To­ren. Vor al­lem in der De­fen­si­ve ist noch deut­lich Luft nach oben, 50 Ge­gen­to­re nach 19 Spie­len be­deu­tet die zweit­schlech­tes­te Ab­wehr der Li­ga. „Wir ha­ben in der De­fen­si­ve ein sehr jun­ges Team, das sich zu Sai­son­be­ginn erst noch fin­den muss­te. Nach Ge­gen­to­ren hän­gen die Köp­fe meis­tens sehr schnell bei den jun­gen Spie­lern, da feh­len uns zwei oder drei er­fah­re­ne Leu­te, die das Team auf­rap­peln“, ana­ly­siert To­pal das De­fen­siv­pro­blem. An sei­nem Of­fen­siv­fuß­ball will der Trai­ner fest­hal­ten: „Den Zu­schau­ern die kom­men, soll auch et­was ge­bo­ten wer­den. Ich bin ein gro­ßer Fan von Of­fen­siv­fuß­ball und rich­te mei­ne Phi­lo­so­phie auch da­nach aus. Das Sys­tem ist ri­si­ko­reich, aber es funk­tio­niert teil­wei­se ja schon sehr gut.“Al­so lie­ber ein 4:4, als ein 0:0.

Ein wei­te­res Pro­blem der zwei­ten Gar­de des SC Pfullendorf ist die Aus­wärts­schwä­che. In der Frem­de gab es nach 19 Spie­len erst sie­ben Punk­te. Zu we­nig für To­pals An­sprü­che: „Zu­hau­se auf dem Kun­st­ra­sen tun wir uns we­sent­lich ein­fa­cher, als auf den teils tie­fen Plät­zen bei an­de­ren Teams. Wir zei­gen tol­len Kom­bi­na­ti­ons­fuß­ball, wenn wir auf dem hei­mi­schen Platz sind. Aus­wärts läuft es aber nicht.“Öner To­pal übt auch Kri­tik an sei­ner Mann­schaft, vor al­lem im Zwei­kampf­ver­hal­ten: „Wir sind ei­ne jun­ge Mann­schaft, die ger­ne al­les spie­le­risch löst. Aber in der Be­zirks­li­ga ge­hört et­was mehr da­zu. Uns fehlt mo­men­tan noch et­was die Här­te in den Zwei­kämp­fen und das Durch­set­zungs­ver­mö­gen.“

Für die Rück­run­de soll das FTeam wei­ter auf­ge­rüs­tet wer­den. Mit fünf po­ten­zi­el­len Neu­zu­gän­gen ist die sport­li­che Lei­tung ak­tu­ell in Ver­hand­lun­gen, Ro­bin Völ­kel hat aus be­ruf­li­chen Grün­den dem F-Team den Rü­cken ge­kehrt. En­de Ja­nu­ar lädt To­pal sein Team dann wie­der zum Trai­ning un­ter frei­em Him­mel, mit viel Ar­beit für die zwei­te Sai­son­hälf­te im Ge­päck. Im neu­en Jahr star­tet die To­pal-Elf ge­gen den FC Kluft­ern in das Ka­len­der­jahr 2017.

FC Über­lin­gen: Der Lan­des­li­gaAb­stei­ger hat das Sai­son­ziel auch zur Win­ter­pau­se noch fest vor Au­gen. „Top drei, am liebs­ten na­tür­lich Platz eins“, war die Mar­sch­rich­tung von FC Über­lin­gen-Coach Flo­ri­an Stem­mer vor der Sai­son. Nach 19 Spie­len steht die Mann­schaft auf Platz eins der Ta­bel­le mit 40 Punk­ten und 51:30 To­ren. Zu­frie­den ist Stem­mer mit der ers­ten Sai­son­hälf­te nicht kom­plett: „Wir sind schlecht in die Sai­son ge­star­tet und konn­ten uns in der Li­ga nicht recht ak­kli­ma­ti­sie­ren. Da­zu ka­men viel Ver­let­zungs­pech und ei­ni­ge Lang­zeit­ver­letz­te, was der neu­for­mier­ten Mann­schaft nicht un­be­dingt gut ge­tan hat. Nach ein paar Spie­len konn­ten wir uns dann ein­ge­wöh­nen und ha­ben neun Spie­le am Stück ge­won­nen.“Ins­ge­samt sei aber durch­aus mehr mög­lich ge­we­sen, er­gänzt Stem­mer.

Den Ab­stieg aus der Lan­des­li­ga sieht Stem­mer als not­wen­di­gen Schritt: „Spe­zi­ell für die jun­gen Spie­ler ist die Be­zirks­li­ga ei­ne an­ge­mes­se­ne Li­ga um in den Her­ren­be­reich hin­ein­zu­kom­men. In der Lan­des­li­ga ist vie­les mehr spie­le­risch an­ge­sie­delt und we­ni­ger zwei­kampf­be­tont. Da lernt die Mann­schaft in die­ser Sai­son ei­ni­ges da­zu. In der Be­zirks­li­ga über­lebt man oh­ne die kämp­fe­ri­sche No­te nicht. Es war schon ei­ne or­dent­li­che Um­stel­lung über die Sai­son hin­weg.“

Der ers­ten Sai­son­hälf­te kann Stem­mer viel Po­si­ti­ves ab­ge­win­nen: „Wir sind als Mann­schaft viel en­ger zu­sam­men ge­rückt. Die Mann­schaft un­ter­nimmt auch ne­ben dem Plat­ze viel zu­sam­men. Ich den­ke die Zeit in der Be­zirks­li­ga tut uns gut und hof­fent­lich ge­hen wir da­mit ge­stärkt in die nächs­te Lan­des­li­ga-Sai­son. Noch ist es al­ler­dings zu früh, um sich dar­über Ge­dan­ken zu ma­chen.“

Im Kon­kur­renz­kampf um die Auf­stiegs­plät­ze, sieht Flo­ri­an Stem­mer die Mann­schaf­ten auf Platz eins bis sie­ben. Da­mit das er­hoff­te Ziel auch ver­wirk­licht wer­den kann, soll es in der Win­ter­pau­se noch­mals Ver­stär­kung für die Null­neu­ner ge­ben. „Es ist ei­ni­ges in Pla­nung, ei­nen Spie­ler der sehr viel­sei­tig ist, ha­ben wir im Blick, spruch­reif ist al­ler­dings noch nichts“, meint der Coach.

Vor al­lem auf ei­nen Mann kann sich Stem­mer auch in der Rück­run­de ver­las­sen: Die per­so­ni­fi­zier­te Tor­ma­schi­ne des FCÜ, Marc Kucz­kow­ski, der be­reits nach 19 Spie­len 26 To­re auf dem Kon­to hat und die Tor­jä­ger­lis­te deut­lich an­führt.

Am 23. Ja­nu­ar lädt Flo­ri­an Stem­mer zum ers­ten Trai­ning un­ter frei­em Him­mel im neu­en Jahr, am 11.März steht dann das ers­te Pflicht­spiel 2017 ge­gen den TSV Aach-Linz an.

TSV Aach-Linz: Auf ei­ne Ber­gund Tal­fahrt hat sich der TSV AachLinz im Ver­lauf der bis­he­ri­gen Hin­run­de be­ge­ben. Nach ei­nem un­be­frie­di­gen­den Sai­son­start mit nur fünf Punk­ten aus fünf Spie­len kam die Mann­schaft von Ales­san­dro Pao­lan­to­nio in Fahrt. Bis auf die bei­den letz­ten Spie­le vor der Win­ter­pau­se, die ver­lo­ren gin­gen, über­zeug­te die Elf aus dem Linz­gau.„Wir ha­ben schlecht in die Sai­son ge­fun­den, ha­ben uns aber schritt­wei­se wie­der nach vor­ne ge­ar­bei­tet. Die Nie­der­la­gen vor der Pau­se sind na­tür­lich nicht schön. Wir sind auf ei­nem gu­ten Weg, auch wenn ich nicht 100 Pro­zent zu­frie­den bin“, sagt Pao­lan­to­nio. Die Grün­de für den durch­wach­se­nen Start hat Pao­lan­to­nio schnell bei­sam­men: „Zu Sai­son­be­ginn wa­ren noch nicht al­le Spie­ler fit, da­zu ka­men ei­ni­ge Bles­su­ren und die Mann­schaft muss­te sich mit den Neu­lin­gen erst noch fin­den.“

Zur Win­ter­pau­se steht der TSV Aach-Linz auf dem fünf­ten Ta­bel­len­platz und hat nach 19 Spie­len 31 Zäh­ler auf dem Punk­te­kon­to. Mit 54 To­ren zähl­te die Of­fen­siv­ab­tei­lung zur Li­ga-Bes­ten. Für die Rück­run­de sieht Ales­san­dro Pao­lan­to­nio noch Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten: „Wir ha­be uns in der Vor­run­de im tak­ti­schen Be­reich gut ent­wi­ckelt. Die in­di­vi­du­el­len Feh­ler konn­ten wir gut mi­ni­mie­ren. In der zwei­ten Sai­son­hälf­te müs­sen wir aber vor al­lem vor dem Tor die Chan­cen noch bes­ser nut­zen.“Der Ka­der soll in der Win­ter­pau­se nur mi­ni­mal ver­stärkt wer­den. „Wir sind gera­de noch in Ver­hand­lun­gen mit ei­nem Spie­ler, der schon et­was län­ger mit trai­niert, an­sons­ten ha­ben wir aber nicht wirk­lich Hand­lungs­be­darf“, ver­rät der TSV-Coach zum The­ma Ka­der­pla­nung. Für die Grün-Wei­ßen geht es am 1. Fe­bru­ar mit dem Trai­ning im Frei­en wei­ter, ehe das Fuß­ball­jahr 2017 mit dem ers­ten Pflicht­spiel am 11. März beim FC Über­lin­gen be­ginnt.

ARCHIVFOTO: KARL-HEINZ BODON

SV Den­kin­gen-Trai­ner Hel­mut Wun­der­lich sitzt mit sei­ner Mann­schaft zur Win­ter­pau­se Ta­bel­len­füh­rer FC Über­lin­gen im Na­cken. Ei­ne gu­te Leis­tung von Team und Trai­ner - den­noch hat Wun­der­lich auch das ein oder an­de­re am bis­he­ri­gen Auf­tre­ten sei­ner Elf aus­zu­set­zen.

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