Ver­di will bes­se­re Ar­beits­be­din­gun­gen in Kli­ni­ken

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

STUTT­GART (dpa) - Mit ei­ner bun­des­wei­ten Kam­pa­gne will die Di­enst­leis­tungs­ge­werk­schaft Ver­di 2017 bes­se­re Ar­beits­be­din­gun­gen in Kli­ni­ken durch­set­zen. Die Si­tua­ti­on auf den Sta­tio­nen sei so be­denk­lich, dass das auch auf die Ver­sor­gung der Pa­ti­en­ten durch­schla­ge, sag­te ein Ver­di-Spre­cher am Di­ens­tag. „Die Pfle­ge­kräf­te si­gna­li­sie­ren uns: ,Am drin­gends­ten brau­chen wir Ent­las­tung’“, be­ton­te er. Ver­di for­dert un­ter an­de­rem ei­ne Min­dest­be­set­zung auf Kli­nik­sta­tio­nen, ver­läss­li­che Ar­beits­zei­ten und ei­nen Frei­zeit­aus­gleich für ge­leis­te­te Über­stun­den.

Die Kam­pa­gne wird nach Wor­ten des Spre­chers seit Mo­na­ten vor­be­rei­tet, sei in den Bun­des­län­dern aber zeit­lich un­ter­schied­lich ge­tak­tet. In Ba­den-Würt­tem­berg sol­len zwi­schen Fe­bru­ar und April kon­kre­te For­de­run­gen for­mu­liert und bis zum Früh­som­mer 2017 al­le Trä­ger der Kli­ni­ken zu Ver­hand­lun­gen auf­ge­for­dert wer­den. Auch Streiks sei­en nicht aus­ge­schlos­sen. „Ba­den-Würt­tem­berg mar­schiert un­ter den Bun­des­län­dern bei Ver­bes­se­run­gen der Ar­beits­be­din­gun­gen in der Pfle­ge vor­ne­weg“, hieß es da­zu aus dem So­zi­al­mi­nis­te­ri­um.

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