Lu­xem­burg stopft nach Rü­ge der EU Steu­er­schlupf­loch

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

LU­XEM­BURG (dpa) - Nach Rü­gen der Eu­ro­päi­schen Uni­on hat Lu­xem­burg ein mög­li­ches Steu­er­schlupf­loch für Groß­kon­zer­ne ge­stopft. So­mit könn­ten Ge­win­ne aus in­ter­nen Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen künf­tig hö­her be­steu­ert wer­den. Die Än­de­rung sei Er­geb­nis ei­nes kon­struk­ti­ven Dia­logs mit Brüs­sel, teil­te Lu­xem­burgs Fi­nanz­mi­nis­ter Pier­re Gra­megna am Di­ens­tag mit. EU-Wett­be­werbs­kom­mis­sa­rin Marg­re­the Ves­ta­ger lob­te die Kor­rek­tur, die ab 1. Ja­nu­ar 2017 gel­ten soll.

Tchi­bo er­höht Kaf­fee­prei­se um bis zu 50 Cent

HAMBURG (dpa) - Der füh­ren­de deut­sche Kaf­fee­rös­ter Tchi­bo er­höht zum 16. Ja­nu­ar die Prei­se um 30 bis 50 Cent je 500-Gramm-Pa­ckung. Das Un­ter­neh­men be­grün­de­te dies am Di­ens­tag in Hamburg mit hö­he­ren Ein­kaufs­prei­sen für Roh­kaf­fee und dem schwä­che­ren Eu­ro. Roh­kaf­fee ist seit dem Früh­jahr deut­lich teu­rer ge­wor­den. Die Preis­po­li­tik von Tchi­bo ist rich­tungs­wei­send für den deut­schen Markt, weil der Kon­zern die Prei­se in sei­nen Fi­lia­len selbst fest­le­gen kann und da­mit preis­bil­dend wirkt.

Han­del for­dert lo­cke­re­re Re­geln et­wa bei Ru­he­zei­ten

ULM (dpa) - Ba­den-Würt­tem­bergs Han­dels­ver­band sieht die Ar­beits­zeit-Re­geln auch nach Än­de­rungs­plä­nen der Bun­des­re­gie­rung als Hemm­schuh für Ar­beit­ge­ber und Be­schäf­tig­te. „Der tech­ni­sche Fort­schritt hat die Ar­beits­welt stark ver­än­dert, al­so müs­sen sich auch die Re­geln stark än­dern“, sag­te der Prä­si­dent des Han­dels­ver­bands, Her­mann Hut­ter, in Ulm. Durch den An­stieg des On­li­ne-Ver­triebs sei­en bei­spiels­wei­se mehr Ho­me­of­fice-Ar­beits­plät­ze mög­lich. „Un­se­re Mit­ar­bei­ter wol­len fle­xi­bel ar­bei­ten – ei­ne star­re Ru­he­zeitVor­ga­be von elf St­un­den am Stück ist nicht mehr zeit­ge­mäß.“

BMW, Daim­ler und Au­di schie­ben Kar­ten­dienst an

EINDHOVEN (dpa) - Die drei Au­to­bau­er BMW, Daim­ler und Au­di ho­len bei ih­rem Kar­ten­dienst He­re asia­ti­sche In­ves­to­ren an Bord. Ins­ge­samt zehn Pro­zent der frü­he­ren No­kia-Toch­ter sol­len an den chi­ne­si­schen Kar­ten­an­bie­ter Na­vin­fo, den chi­ne­si­schen In­ter­net­kon­zern Ten­cent so­wie den Staats­fonds GIC aus Sin­ga­pur ge­hen, wie die Un­ter­neh­men am Di­ens­tag am Eu­ro­pa­sitz von He­re in Eindhoven mit­teil­ten. Ge­mein­sam mit Na­vin­fo soll der chi­ne­si­sche Markt auf­ge­rollt wer­den. Fi­nan­zi­el­le De­tails wur­den nicht ge­nannt.

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