Stin­gel ist Deutsch­lands größ­ter Bau­stoff-Re­cy­cler

Fir­ma ehrt zum Jah­res­ab­schluss lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MESSKIRCH - Von Wil­fried Koch

SCHWEN­NIN­GEN - Wie je­des Jahr kurz vor Weih­nach­ten hat das Un­ter­neh­men Stin­gel aus Schwen­nin­gen sei­ne Ar­beit­neh­mer zur Jah­res­ab­schluss­fei­er ins Röss­le nach Frohn­stet­ten ein­ge­la­den. Zu­nächst be­grüß­ten die Ge­schäfts­füh­rer Chris­toph und Micha­el Stin­gel die zahl­rei­chen Gäs­te und hie­ßen die neu hin­zu­ge­kom­me­nen Ar­beit­neh­mer im Kreis der Kol­le­gen will­kom­men.

Dar­über hin­aus wur­den zwei neue Ar­beit­neh­mer vor­ge­stellt, die 2017 neu in das Un­ter­neh­men ein­tre­ten wer­den. Die bei­den Ge­schäfts­füh­rer konn­ten auf ein er­folg­rei­ches Ge­schäfts­jahr der bei­den Un­ter­neh­men Fried­rich Stin­gel Gm­bH und SBR Stin­gel Bau­stoff­re­cy­cling Gm­bH zu­rück­bli­cken.

Das Jahr war ge­prägt von zahl­rei­chen klei­nen und mitt­le­ren Bau­stel­len, die wie­der plan­mä­ßig und er­folg­reich zur Zuf­rie­den­heit der Kun­den ab­ge­wi­ckelt wer­den konn­ten. Dies stel­le laut Chris­toph Stin­gel auf­grund der Viel­zahl der äu­ße­ren Ein­fluss­fak­to­ren im­mer wie­der ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung dar, wel­che die Mit­ar­bei­ter er­folg­reich ge­meis­tert hät­ten.

Die größ­te Bau­stel­le im Ge­schäfts­jahr 2016 war der Neu­auf­schluss Schie­fe­r­ab­bau Ost­feld für das Un­ter­neh­men Hol­cim in Dot­tern­hau­sen. Die­se Bau­stel­le be­fin­det sich in den End­zü­gen und wird An­fang 2017 noch fer­tig­ge­stellt wer­den. Für das kom­men­de Jahr hat Stin­gel schon ein zu­frie­den­stel­len­des Auf­trags­pols­ter, auf dem so­li­de auf­ge­baut wer­den kann. 3,5 Mil­lio­nen Ton­nen Bau­res­te re­cy­celt Be­reichs­lei­ter To­ny Win­ter blick­te auf ein er­folg­rei­ches Jahr der SBR Stin­gel Bau­stoff­re­cy­cling Gm­bH zu­rück. Auch im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr konn­te die po­si­ti­ve Ent­wick­lung im Bau­stoff­re­cy­cling fort­ge­setzt wer­den. Stin­gel ist zwi­schen­zeit­lich der größ­te Di­enst­leis­ter im Bau­stoff­re­cy­cling in Deutsch­land. Auf et­wa 300 Bau­stel­len konn­ten rund 3,5 Mil­lio­nen Ton­nen Bau­rest­mas­sen zu wie­der­ver­wend­ba­rem Re­cy­cling­ma­te­ri­al über­führt wer­den.

An­schlie­ßend nahm der Se­ni­or­chef Wolf­gang Stin­gel die Eh­run­gen von zahl­rei­chen lang­jäh­rig treu­en Ar­beit­neh­mern vor. Für ih­re zehn­jäh­ri­ge Treue bei der Fried­rich Stin­gel Gm­bH dank­te er Lud­wig Braun, Micha­el Haag und Pe­ter Knöbl so­wie Thors­ten Sch­empp, der zwi­schen­zeit­lich zur SBR ge­wech­selt ist.

Jür­gen Lei­bold kann bei Stin­gel auf ei­ne Kar­rie­re von 25 Jah­ren zu­rück­bli­cken. Er kam im Al­ter von 25 Jah­ren zum Un­ter­neh­men und ist da­mit genau­so lan­ge be­schäf­tigt wie er da­mals alt war. In all den Jah­ren hat er die ver­schie­dens­ten Ent­wick­lungs­stu­fen durch­lau­fen und wird von der Ge­schäfts­lei­tung als ru­hi­ger, sach­li­cher und sehr zu­ver­läs­si­ger Mit­ar­bei­ter ge­schätzt.

Krö­nen­der Ab­schluss der Fei­er war die Ver­ab­schie­dung von Ha­rald Krebs und Ger­hard Si­ber in ih­ren wohl­ver­dien­ten Ru­he­stand. Ha­rald Krebs war seit Be­ginn der Grün­dung der SBR Stin­gel Bau­stoff­re­cy­cling Gm­bH im Jah­re 2004 als Ma­schi­nist im Un­ter­neh­men tä­tig. Ger­hard Si­ber hat es auf stol­ze 39 Jah­re bei Stin­gel ge­bracht.

Wolf­gang Stin­gel konn­te so­mit auf ei­ne lang­jäh­ri­ge, ge­mein­sa­me Zeit zu­rück­bli­cken. Als Ger­hard Si­ber im Jah­re 1977 bei der Fir­ma Stin­gel be­gann, zähl­te das Un­ter­neh­men ge­ra­de ein­mal 20 Mit­ar­bei­ter. Zwi­schen­zeit­lich ist die Mit­ar­bei­ter­zahl auf 130 Per­so­nen an­ge­wach­sen. Si­ber hat die­se lan­ge Ent­wick­lung nicht nur mit­er­lebt, son­dern als Ma­schi­nist auch mit­ge­prägt.

FO­TO: WIL­FRIED KOCH

Die Fir­ma Stin­gel ehrt zum Jah­res­en­de lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter (v.l.): (ste­hend) Micha­el Stin­gel, Pe­ter Knöbl, Jür­gen Lei­bold, Lud­wig Braun, Micha­el Haag, Thors­ten Sch­empp, Wolf­gang Stin­gel, Chris­toph Stin­gel und To­ny Win­ter, (sit­zend) Ha­rald Krebs und Ger­hard Si­ber.

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