Mit­tel­stand im Süd­wes­ten sitzt in Stadt und Land

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

Dem Mit­tel­stand im Süd­wes­ten, sta­tis­tisch zäh­len da­zu Un­ter­neh­men mit bis zu 249 Mit­ar­bei­tern, geht es nach An­ga­ben von Bran­chen­ex­per­ten gut. Al­le mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men in Ba­denWürt­tem­berg mach­ten laut den ak­tu­ells­ten Zah­len von 2013 ins­ge­samt ei­nen Um­satz von rund 420 Mil­li­ar­den Eu­ro. Das sind 45 Pro­zent des Ge­samt­um­sat­zes al­ler Un­ter­neh­men in Ba­den-Würt­tem­berg. Im Bun­des­ver­gleich er­wirt­schaf­ten die Mit­tel­ständ­ler im Süd­wes­ten rund 20 Pro­zent des Um­sat­zes des ge­sam­ten deut­schen Mit­tel­stan­des. Wich­tig da­bei: Die Wirt­schafts­kraft in Ba­den-Würt­tem­berg ist im Ge­gen­satz zu an­de­ren Bun­des­län­dern gleich­mä­ßig zwi­schen länd­li­chen und städ­ti­schen Ge­bie­ten ver­teilt. Als Mess­zahl da­für gilt das no­mi­na­le Brut­to­in­lands­pro­dukt je Er­werbs­tä­ti­gen, das für die Land­krei­se er­ho­ben wird. Dies liegt laut ba­den-würt­tem­ber­gi­schem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um im wirt­schafts­schwächs­ten Kreis Breis­gau-Hoch­schwarz­wald bei 84 Pro­zent des Lan­des­durch­schnitts von 61 246 Eu­ro (2009), im stärks­ten Kreis Stutt­gart bei 112 Pro­zent. Die­se Span­ne ist in an­de­ren Bun­des­län­dern deut­lich grö­ßer. So liegt sie in Bay­ern bei 175 zu 79 Pro­zent und in Hes­sen bei 124 zu 78 Pro­zent. (geu)

FO­TO: AWP

Fer­di­nand von St­ein­beis: ei­ner der ers­ten För­de­rer der würt­tem­ber­gi­schen In­dus­trie.

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