Wenn der Nach­wuchs Ge­gen­stän­de schluckt

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - FAMILIE -

BER­LIN (dpa) - Ei­ne Nuss, ein Stück Ap­fel oder ein Spiel­zeug – klei­ne Kin­der neh­men ger­ne in den Mund, was sie fin­den. Ver­schlu­cken sie den Fremd­kör­per ver­se­hent­lich, kann er ste­cken­blei­ben, denn die Atem­we­ge von Klein­kin­dern sind en­ger als bei Er­wach­se­nen. Hus­tet das Kind den Ge­gen­stand nicht al­lei­ne wie­der aus, kön­nen El­tern da­bei hel­fen, rät der Bun­des­ver­band Deut­scher Apo­the­ker­ver­bän­de in der Zeit­schrift „Neue Apo­the­ken Il­lus­trier­te“. Säug­lin­ge und Klein­kin­der bis drei Jah­re legt man da­für in Bauch­la­ge über den ei­ge­nen Ober­schen­kel. Der Kopf des Kin­des zeigt leicht nach un­ten. Dann klopft man mit der fla­chen Hand mehr­mals zwi­schen die Schul­ter­blät­ter des Kin­des. So fällt es leich­ter, den Ge­gen­stand aus der Luft­röh­re zu hus­ten. Zum Er­bre­chen soll­ten El­tern ihr Kind bes­ser nicht brin­gen. Da­bei kön­ne Ma­gen­in­halt in die Luft­röh­re ge­lan­gen, heißt es. Wenn ein Kind nach dem Ver­schlu­cken nicht mehr rich­tig at­men kann, soll­ten El­tern ei­nen Not­arzt ru­fen.

FO­TO: AR­CHIV

Manch­mal lan­det auch Spiel­zeug im Kin­der­mund.

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