Ge­par­den sind stark ge­fähr­det

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WISSEN -

LONDON (dpa) - Ge­par­den sind ver­mut­lich we­sent­lich stär­ker vom Auss­ter­ben be­droht als bis­lang an­ge­nom­men. Nur noch knapp 7100 der Tie­re leb­ten auf ge­ra­de ein­mal neun Pro­zent der ur­sprüng­li­chen Ver­brei­tungs­flä­che, be­rich­ten For­scher im Fach­blatt „Pro­cee­dings“der US-na­tio­na­len Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (PNAS). Sie plä­die­ren da­für, den Ge­fähr­dungs­sta­tus von Ge­par­den auf der Ro­ten Lis­te ge­fähr­de­ter Ar­ten der Welt­na­tur­schut­zu­ni­on (IUCN) von „ge­fähr­det“auf „stark ge­fähr­det“hoch­zu­set­zen.

Der Groß­teil der Raub­kat­zen ist in Afri­ka hei­misch: Noch et­wa 7000 Ge­par­den strei­fen der Ana­ly­se zu­fol­ge vor al­lem süd­lich der Sa­ha­ra durch Sa­van­nen und Step­pen. In Asi­en, ge­nau­er im Iran, sei­en es we­ni­ger als 50 Tie­re. Au­ßer­halb von Schutz­ge­bie­ten le­ben­de Tie­re sei­en we­sent­lich stär­ker be­droht – in­fol­ge von Beu­te­knapp­heit durch Über­ja­gung, Weg­fall der Le­bens­räu­me so­wie il­le­ga­lem Han­del mit den Tie­ren.

FO­TO: DPA

Ge­par­den in Ke­nia.

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