Sor­ge vor un­ge­brems­ter Zu­wan­de­rung

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - RUND UM SIGMARINGEN -

Zum Ar­ti­kel „Über die Pro­ble­me in Afri­ka...“er­reicht die SZ ein Le­ser­brief:

Ich ken­ne Frau Jut­ta Wolf nicht. Aber ich an­er­ken­ne, wie sie sich für Flücht­lin­ge, egal wo sie her­kom­men, ein­setzt. Die­ser Idea­lis­mus ist lo­bens­wert und eh­ren­voll. Doch ich mag nicht, wie sie die Mei­nungs­ho­heit für sich ein­for­dert. Sie spricht nicht in mei­nem Na­men. Auch ich bin da­für, Flüch­ten­den Schutz zu ge­wäh­ren. Aber das kann im­mer nur ein Schutz auf Zeit sein. In un­se­rem Land be­fin­den sich mitt­ler­wei­le Hun­dert­tau­sen­de von Män­nern im wehr­fä­hi­gen Al­ter; aus frem­den Kul­tur­krei­sen und vie­le da­von mit ei­nem Frau­en­bild aus dem Mit­tel­al­ter. Das macht mir Angst. Na­tür­lich sind die meis­ten Län­der Afri­kas kei­ne De­mo­kra­ti­en. Aber mitt­ler­wei­le wer­den auch in Deutsch­land Men­schen so­gar in den Me­di­en und von den Me­di­en ver­un­glimpft, die nur ih­rer Sor­ge vor der un­ge­brems­ten Zu­wan­de­rung Aus­druck ver­lei­hen. Ist das et­wa de­mo­kra­tisch? Men­schen, die schein­bar be­seelt von ih­rem „Gut­men­schen­tum“Kri­ti­kern an der der­zei­ti­gen Si­tua­ti­on jeg­li­che de­mo­kra­ti­sche Ge­sin­nung ab­spre­chen und sie ins rech­te La­ger rü­cken. Mei­nungs­frei­heit scheint nur noch für die­je­ni­gen zu gel­ten, die auf Mer­ke­lund Kret­sch­mann­kurs lie­gen. Ka­rin Dö­ring, Sigmaringen

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