Geld und Sach­leis­tung

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

Die Leis­tun­gen aus der Pfle­ge­ver­si­che­rung wer­den in Pfle­ge­geld und Pfle­ge­sach­leis­tung so­wie für die Art der Nut­zung (am­bu­lant oder teil­sta­tio­när/ sta­tio­när) un­ter­schie­den. Je nach Pfle­ge­grad liegt das Pfle­ge­geld zwi­schen null Eu­ro und 901 Eu­ro (am­bu­lant) und die Sach­leis­tun­gen zwi­schen null und 1995 Eu­ro. Im teil­sta­tio­nä­ren Sek­tor wer­den zwi­schen null und 1995 Eu­ro ge­währt, sta­tio­när un­ter­ge­brach­te Per­so­nen be­zie­hen künf­tig zwi­schen 125 und 2005 Eu­ro. Wer im kom­men­den Jahr aus­schließ­lich we­gen kör­per­li­cher De­fi­zi­te ei­nen An­trag auf Pfle­ge­leis­tun­gen stellt, für den könn­te es Ver­brau­cher­schüt­zern zu­fol­ge schwie­ri­ger wer­den, ei­nen ho­hen Pfle­ge­grad zu er­rei­chen. Der Be­reich Mo­bi­li­tät wird künf­tig nur noch mit zehn Pro­zent ge­wich­tet, weil der Fo­kus stär­ker auf den geis­ti­gen Be­ein­träch­ti­gun­gen liegt. Auch wer 2017 in ein Heim zieht und die nied­ri­ge­ren Pfle­ge­gra­de zwei oder drei er­hält, be­kommt we­ni­ger Geld als bis­her. Hat heu­te je­mand Pfle­ge­stu­fe eins und kei­ne ein­ge­schränk­te All­tags­kom­pe­tenz, er­hält er im Heim 1064 Eu­ro. Ab 2017 ent­spricht das dem Pfle­ge­grad zwei – da­für gibt es dann nur noch 770 Eu­ro. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um hat das Web­por­tal www.pfle­ge­leis­tungs-hel­fer.de ein­ge­rich­tet. Auf www.pfle­ge­be­gut­ach­tung.de in­for­mie­ren die Me­di­zi­ni­schen Di­ens­te über das Ver­fah­ren. Auch die Stif­tung Pa­ti­en­ten­schutz stellt In­for­ma­tio­nen zum The­ma auf www.stif­tung-pa­ti­en­ten­schutz.de be­reit. (tri/AFP)

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