Ko­lum­bi­ens Par­la­ment stimmt für Am­nes­tie­ge­setz

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

(AFP) - Das ko­lum­bia­ni­sche Par­la­ment hat ein Am­nes­tie­ge­setz für die FARC-Re­bel­len ver­ab­schie­det und da­mit den ers­ten Teil ei­nes Frie­dens­ab­kom­mens um­ge­setzt. Der „ers­te Schritt für die Kon­so­li­die­rung des Frie­dens“sei ge­schafft, teil­te Prä­si­dent Juan Ma­nu­el San­tos am Mitt­woch mit. Das Ge­setz wur­de im 102 Sit­ze zäh­len­den Se­nat mit 69 Ja-Stim­men an­ge­nom­men. Zu­vor war es im 166 Man­da­te star­ken Ab­ge­ord­ne­ten­haus mit 121 Ja-Stim­men an­ge­nom­men wor­den. Ge­gen­stim­men gab es nicht, aber vie­le Ent­hal­tun­gen.

Flücht­lin­ge und Be­zie­hun­gen zu Moskau Prio­ri­tät für G 7

ROM (AFP) - Ita­li­ens Re­gie­rungs­chef Pao­lo Gen­ti­lo­ni sieht die Flücht­lings­fra­ge und die Be­zie­hun­gen zu Russ­land als Prio­ri­tä­ten von Ita­li­ens G-7-Vor­sitz ab dem 1. Ja­nu­ar. Al­le EU-Part­ner müss­ten Ver­ant­wor­tung bei der Auf­nah­me von Flücht­lin­gen und den Ver­hand­lun­gen mit den Her­kunfts- und Tran­sit­län­dern über­neh­men, be­ton­te Gen­ti­lo­ni. Zu den Be­zie­hun­gen mit Moskau sag­te er, es ge­he „nicht dar­um, Prin­zi­pi­en auf­zu­ge­ben, son­dern die Rück­kehr zur Lo­gik des Kal­ten Krie­ges zu ver­mei­den“.

Jus­tiz er­mit­telt ge­gen is­rae­li­schen Re­gie­rungs­chef

JE­RU­SA­LEM (AFP) - Die is­rae­li­sche Jus­tiz hat straf­recht­li­che Er­mitt­lun­gen ge­gen Re­gie­rungs­chef Ben­ja­min Ne­tan­ja­hu ein­ge­lei­tet. Die Po­li­zei wer­de Ne­tan­ja­hu „in den kom­men­den Ta­gen“be­fra­gen, be­rich­te­te der is­rae­li­sche Rund­funk am Donnerstag. Da­bei ge­he es um mög­li­che Schmier­gel­der und be­trü­ge­ri­sche Fi­nanz­ak­ti­vi­tä­ten.

Hun­der­te Hin­rich­tun­gen in Nord­ko­rea

SEOUL (dpa) - Nord­ko­reas Dik­ta­tor Kim Jong-un soll in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren mehr als 340 Hin­rich­tun­gen be­foh­len ha­ben. Bei rund 140 Hin­ge­rich­te­ten han­de­le es sich um hoch­ran­gi­ge Be­am­te des Re­gimes, der Ar­bei­ter­par­tei oder des Mi­li­tärs, schrieb das re­gie­rungs­na­he süd­ko­rea­ni­sche „In­sti­tu­te of Na­tio­nal Se­cu­ri­ty Stra­te­gy“in ei­nem am Donnerstag ver­öf­fent­lich­ten Be­richt.

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