Russ­lands Wirt­schaft wei­ter tief in der Kri­se

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MEINUNG & DIALOG -

Zur wirt­schaft­li­chen Jah­res­bi­lanz in Russ­land schreibt die „Ne­sa­wis­si­ma­ja Ga­se­ta“: „Die rus­si­sche Wirt­schaft ist 2016 wei­ter ge­schrumpft, das drit­te Jahr in Fol­ge sind die Re­al­ein­kom­men der Be­völ­ke­rung ge­sun­ken, In­ves­ti­tio­nen sind fast ver­siegt. Die Zahl der Bür­ger un­ter der Ar­muts­gren­ze ist ge­stie­gen. Al­le an­de­ren Nach­rich­ten zur Wirt­schaft sind eher als Psy­cho­the­ra­pie zu be­trach­ten. Es ist kein greif­ba­rer stra­te­gi­scher Plan ent­stan­den, um die Wirt­schaft aus der Ab­hän­gig­keit von Öl und Gas zu be­frei­en.“

Streit in der Ko­ali­ti­on ist wie­der voll ent­brannt

Zu CSU-For­de­run­gen nach Ver­schär­fung der Aus­län­der- und Flücht­lings­po­li­tik heißt es in der „Neu­en Zürcher Zei­tung“: „Gro­ße Tei­le der CDU re­agie­ren ver­schnupft auf die Vor­schlä­ge aus Mün­chen. Kanz­le­rin Mer­kel ahnt schon, dass sie nun er­neut im Kreuz­feu­er ste­hen wird. Zu­dem he­gen ei­ni­ge der CDU-In­nen­po­li­ti­ker durch­aus Sym­pa­thi­en für die dras­ti­schen Vor­schlä­ge der Kol­le­gen aus Bay­ern und brin­gen die Kanz­le­rin wei­ter in Be­dräng­nis. Der Streit in der Uni­on und in der Ko­ali­ti­on ist da­mit wie­der voll ent­brannt.“

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