Bör­sen­chef Völ­ter plä­diert für Ak­ti­en

Micha­el Völ­ter, Chef der Bör­se Stutt­gart, über Ak­ti­en­kul­tur und die Vor­tei­le sei­nes Han­dels­plat­zes für Pri­vat­an­le­ger

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE -

RA­VENS­BURG (ank) - Der deut­sche Ak­ti­en­in­dex Dax hat im ab­ge­lau­fe­nen Jahr knapp sie­ben Pro­zent zu­ge­legt. Für den Chef der Stutt­gar­ter Bör­se, Micha­el Völ­ter, blei­ben Ak­ti­en so­mit auch im neu­en Jahr at­trak­tiv. Im Ge­spräch mit der „Schwä­bi­schen Zei­tung“er­klärt der Ma­na­ger, wie er den Deut­schen die Ak­tie nä­her­brin­gen will und war­um Pri­vat­an­le­ger un­be­dingt an der Bör­se Stutt­gart han­deln soll­ten. SEI­TE 8

RA­VENS­BURG - Die Deut­schen sind Ak­ti­en­muf­fel. Micha­el Völ­ter, Chef der Bör­se Stutt­gart, will das än­dern. Im Ge­spräch mit Ben­ja­min Wa­ge­ner, Andreas Knoch und Ger­hard Bläs­ke er­läu­tert er wie er das an­stel­len möch­te und war­um Pri­vat­an­le­ger un­be­dingt an der Bör­se Stutt­gart han­deln soll­ten. Herr Völ­ter, 2015 war ein Re­kord­jahr für die Bör­se Stutt­gart. Wie ist 2016 ge­lau­fen? 2016 war span­nend. Es ging auf und ab. Wir hat­ten vie­le Un­si­cher­hei­ten wie den Br­ex­it, die Wah­len in den USA und das Re­fe­ren­dum in Ita­li­en. Aber zu­letzt ha­ben wir ei­ne Jah­res­en­dral­lye er­lebt, zu der auch die jüngs­te Ent­schei­dung der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) er­heb­lich bei­ge­tra­gen hat. Wir sind ganz zu­frie­den. Die Ana­lys­ten hat­ten an­ge­sichts die­ser Ge­men­ge­la­ge ei­nen Crash er­war­tet! Wenn wir die Ent­wick­lung vor­her wüss­ten, dann wä­ren wir al­le reich. Pri­vat­an­le­ger soll­ten sich nicht ver­rückt ma­chen las­sen und lang­fris­tig agie­ren. Sie fah­ren am bes­ten, wenn sie in­ves­tie­ren, nicht spe­ku­lie­ren. Da­von wür­den Sie als Bör­se aber nicht reich! (Lacht) Ja, aber es ist ein ehr­li­cher Tipp an den nor­ma­len An­le­ger, denn schließ­lich wol­len wir die­se dau­er­haft an uns bin­den. War­um kau­fen in Deutsch­land so we­ni­ge An­le­ger Ak­ti­en? Weil wir kei­ne ent­wi­ckel­te An­la­ge­kul­tur ha­ben. Die Deut­schen in­ves­tie­ren lie­ber in Ver­si­che­run­gen oder kau­fen Bau­spar­ver­trä­ge. Al­les, was an Zin­sen hängt, ist aber der­zeit nicht die idea­le An­la­ge. Ein gu­ter Teil des Ver­mö­gens soll­te heu­te in Fonds, Ak­ti­en oder an­de­re Wert­pa­pie­re an­ge­legt wer­den. War­um sind deut­sche An­le­ger so viel vor­sich­ti­ger als Bri­ten oder Ame­ri­ka­ner? Das hat un­ter­schied­li­che Grün­de. Es hat auch mit steu­er­li­cher Un­ter­stüt­zung zu tun, die es et­wa in den USA und in Skan­di­na­vi­en gibt. In Deutsch­land wer­den bei­spiels­wei­se An­la­gen in Ak­ti­en nicht be­güns­tigt. Wä­re es an­ders, hät­ten wir ver­mut­lich ei­ne deut­lich stär­ke­re Wert­pa­pier­kul­tur. Auch die Men­ta­li­tät spielt ei­ne Rol­le: Die Deut­schen ha­ben mehr Angst da­vor, zehn Eu­ro zu ver­lie­ren, als 100 Eu­ro ge­win­nen zu kön­nen. Was kann man tun, um An­la­gen in Ak­ti­en zu för­dern? Wir glau­ben, dass Bil­dung der bes­te An­le­ger­schutz ist. Des­halb bie­ten wir als Bör­se zu­sam­men mit un­se­rem Trä­ger, der Ver­ei­ni­gung Ba­denWürt­tem­ber­gi­sche Wert­pa­pier­bör­se, sol­che Leis­tun­gen an. Was ma­chen Sie kon­kret? Wir ha­ben bei­spiels­wei­se Mus­ter­leh­rein­hei­ten ent­wi­ckelt, die wir Gym­na­si­en und Re­al­schu­len an­bie­ten so­wie Lern­sets für Schü­ler. Für das neu ein­ge­führ­te Schul­fach Be­rufs-, Wirt­schafts- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung in Ba­den-Würt­tem­berg wer­den eben­falls Lern­ma­te­ria­li­en er­stellt. Für Stu­den­ten in Stutt­gar­tHo­hen­heim und Karls­ru­he ha­ben wir ein Bör­sen­si­mu­la­ti­ons­spiel ent­wi­ckelt, bei der die Spie­ler wie Bör­sen­händ­ler agie­ren. Seit 2015 gibt es ein Job­por­tal mit 6000 of­fe­nen Stel­len in der Fi­nanz­wirt­schaft des Lan­des. Das läuft über die Initia­ti­ve Stutt­gart Fi­nan­ci­al, die zum Wohl des Fi­nanz­plat­zes Ba­den-Würt­tem­berg agiert. Was be­wirkt das? Wir er­war­ten nicht, dass des­halb gleich un­se­re Um­sät­ze stei­gen. Al­ler­dings sind wir gu­ter Hoff­nung, dass un­ser Bil­dungs­en­ga­ge­ment lang­fris­tig ei­ne Wir­kung hat. Das mer­ke ich bei Vor­trä­gen, die ich hal­te, jüngst et­wa an der Uni­ver­si­tät Tü­bin­gen. Da kom­men vie­le schlaue Fra­gen. Auch die Nach­fra­ge nach un­se­ren Lehr­ma­te­ria­li­en stimmt mich po­si­tiv: Die­se sind zu 90 Pro­zent ver­grif­fen. Aber wir sind noch lan­ge nicht da, wo wir sein soll­ten in Deutsch­land. Es ist doch trau­rig, dass bei et­li­chen Dax-Un­ter­neh­men mehr als 70 Pro­zent der aus­ge­ge­be­nen Ak­ti­en in aus­län­di­scher Hand sind. Da läuft doch was falsch. Ein­hei­mi­sche Fahr­zeu­ge wie Mer­ce­des, Au­di oder BMW wer­den ge­kauft, doch von dem Er­folg der Au­to­her­stel­ler pro­fi­tie­ren vor al­lem An­le­ger aus dem Aus­land, die den Groß­teil der Ak­ti­en die­ser Un­ter­neh­men hal­ten. An­ge­sichts der Nied­rig­zin­sen nimmt das In­ter­es­se der Pri­vat­an­le­ger doch zu? Ja, wir als Pri­vat­an­le­ger­bör­se spü­ren ei­ne leich­te Zu­nah­me des In­ter­es­ses. Vor al­lem bei Fonds und ETFs sind die Han­dels­um­sät­ze in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ge­stie­gen. Bei ETFs? So­wohl bei den bör­sen­ge­han­del­ten In­dex­fonds, al­so den ETFs, als auch bei ak­tiv ge­ma­nag­ten Fonds. Bei ETFs ist das In­ter­es­se deut­lich stär­ker ge­stie­gen, weil das ein kos­ten­güns­ti­ges An­la­ge­ve­hi­kel ist und die Ver­bin­dung mit dem Ak­ti­en­in­dex für An­le­ger ein­fach nach­zu­voll­zie­hen ist. Ak­tiv ge­ma­nag­te Fonds sind Die Bör­se Stutt­gart hat nach ei­ge­nen An­ga­ben im Jahr 2016 ei­nen Han­dels­um­satz von 80,5 Mil­li­ar­den Eu­ro ver­zeich­net (die letz­ten bei­den Han­dels­ta­ge des De­zem­bers wur­den hoch­ge­rech­net). Da­mit liegt der Um­satz über al­le An­la­ge­klas­sen hin­weg 15 Pro­zent un­ter dem Vor­jah­res­ni­veau. Im Han­del mit Ex­ch­an­ge Tra­ded Pro­ducts (ETPs) – dar­un­ter fal­len un­ter an­de­rem bör­sen­no­tier­te In­dex­fonds, so­ge­nann­te ETFs – und Ak­ti­en wur­de an­nä­hernd der Um­satz des Re­kord­jahrs 2015 er­reicht. we­ni­ger trans­pa­rent, ha­ben aber eben­so ih­re Be­rech­ti­gung, wenn et­wa in be­stimm­ten Seg­men­ten an­ge­legt wer­den soll. Die meis­ten Selbst­ent­schei­der in­ves­tie­ren aber in ETFs. Und wir in Stutt­gart sind die Selbst­ent­schei­der­bör­se. Was macht Stutt­gart at­trak­ti­ver als an­de­re Bör­sen? Wir ha­ben die bes­ten Prei­se und ei­nen börs­li­chen Han­del, der ei­ne schnel­le und fai­re Aus­füh­rung der Auf­trä­ge ge­währ­leis­tet. Au­ßer­dem küm­mern wir uns um un­se­re Kun­den. Bei Dax-Wer­ten spielt das kei­ne so gro­ße Rol­le, weil dort aus­rei­chend Li­qui­di­tät im Markt ist. In an­de­ren An­la­ge­klas­sen aber, in de­nen die Li­qui­di­tät ge­rin­ger ist, bei­spiels­wei­se bei Ne­ben­wer­ten oder An­lei­hen, ist das von grö­ße­rer Be­deu­tung. Wir er­mög­li­chen mit un­se­rem hy­bri­den Markt­mo­dell auch in schwie­ri­gen Markt­si­tua­tio­nen und bei we­nig li­qui­den Wert­pa­pie­ren ei­ne Or­der­aus­füh­rung zu markt­ge­rech­ten Prei­sen. Das ist der ent­schei­den­de Grund da­für, dass wir im Han­del mit Un­ter­neh­mens­an­lei­hen mit ei­nem An­teil von 67 Pro­zent Platz­hirsch in Deutsch­land sind. Im Ak­ti­en­han­del do­mi­niert aber Frank­furt klar! Im in­sti­tu­tio­nel­len Han­del, ja. Bei Pri­vat­an­le­gern sieht es schon wie­der an­ders aus. Im pri­vat­an­le­ger­do­mi­nier­ten Pri­vat­an­le­ger han­del­ten ETPs und Ak­ti­en im Vo­lu­men von 12,3 be­zie­hungs­wei­se 16,4 Mil­li­ar­den Eu­ro. Der Groß­teil des Ge­samt­um­sat­zes ent­fiel mit 34,4 Mil­li­ar­den Eu­ro auf ver­brief­te De­ri­va­te. In die­ser An­la­ge­klas­se re­kla­miert die Bör­se Stutt­gart mit ei­nem An­teil von 64 Pro­zent die Markt­füh­rer­schaft im börs­li­chen Han­del in Deutsch­land. Auch im Han­del mit Un­ter­neh­mens­an­lei­hen ist sie ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge mit 62 Pro­zent Markt­an­teil der füh­ren­de deut­sche Bör­sen­platz. (sz) Par­kett­han­del mit bör­sen­ge­han­del­ten ETFs ha­ben wir et­wa ei­nen An­teil von 60 Pro­zent. Bei ver­brief­ten De­ri­va­ten lie­gen wir so­gar über 60 Pro­zent. Aber auch Sie müs­sen le­ben und ver­lan­gen des­halb Ge­büh­ren! Es ist rich­tig, dass wir da­für ei­ne Ge­bühr, ein Or­de­rent­gelt, be­rech­nen. Han­del­plät­ze, die auf die­ses Ent­gelt ver­zich­ten, ver­lan­gen da­für ei­nen viel grö­ße­ren Spre­ad als wir. Im Kl­ar­text heißt das, die Dif­fe­renz zwi­schen dem An- und Ver­kaufs­preis von Wert­pa­pie­ren ist dort viel grö­ßer. Bei uns in Stutt­gart ist die­ser Spre­ad sehr ge­ring. Das soll­ten An­le­ger bei der Or­der­auf­ga­be be­rück­sich­ti­gen. Die Bör­sen in Düs­sel­dorf, Ham­burg und Han­no­ver ge­hen zu­sam­men. Was be­deu­tet das für Stutt­gart? Die ge­nann­ten Bör­sen sind we­ni­ger breit auf­ge­stellt als Stutt­gart. Die Bör­se Stutt­gart be­sitzt ei­ne star­ke, ei­gen­stän­di­ge Po­si­ti­on und ein funk­tio­nie­ren­des Ge­schäfts­mo­dell rund um den Pri­vat­an­le­ger. Wir wol­len und kön­nen da­her selbst­stän­dig blei­ben und un­ser ei­ge­nes Ge­schäfts­mo­dell be­wah­ren. Stutt­gart gilt als in­no­va­tiv. Bei Mit­tel­stands­an­lei­hen sind Sie aber auf die Na­se ge­fal­len! Micha­el Völ­ter, Jahr­gang 1962, hat sei­ne be­ruf­li­che Lauf­bahn 1992 bei der Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft Ar­thur An­der­sen be­gon­nen. 1994 wech­sel­te er zur SV Spar­kas­senVer­si­che­rung, wo er 2006 in den Vor­stand be­ru­fen wur­de und bis 2015 für das Res­sort Fi­nan­zen ver­ant­wort­lich zeich­ne­te. Seit März 2015 ist Völ­ter Chef der Bör­se Stutt­gart. Der ge­lern­te Bank­kauf­mann und pro­mo­vier­te Ju­rist ist ver­hei­ra­tet und hat vier Kin­der. (sz) Bondm ist 2010 als ers­tes Seg­ment für An­lei­hen mit­tel­stän­di­scher Un­ter­neh­men ge­star­tet, als es für vie­le Mit­tel­ständ­ler schwie­rig war, von Ban­ken not­wen­di­ge Kre­di­te zu er­hal­ten. In­zwi­schen hat sich die Si­tua­ti­on ver­än­dert, An­lei­hen zu be­ge­ben ist we­ni­ger at­trak­tiv. Wir ha­ben in Stutt­gart seit Jah­ren kei­ne Neu­emis­sio­nen mehr auf die­sem Ge­biet. Für vie­le An­le­ger war das ein De­sas­ter! Wo ho­he Zin­sen von mehr als sechs Pro­zent ge­zahlt wer­den, wäh­rend es sonst nur zwei Pro­zent oder we­ni­ger gibt, ist auch das Ri­si­ko hoch. Des­sen soll­ten sich An­le­ger im­mer be­wusst sein. Auf­ga­be ei­ner Bör­se ist es, ei­nen trans­pa­ren­ten und über­wach­ten Han­del und da­mit ei­ne ord­nungs­ge­mä­ße Preis­er­mitt­lung zu or­ga­ni­sie­ren. Es hat al­ler­dings ein­zel­ne Ent­wick­lun­gen im Ge­samt­markt ge­ge­ben, die so nicht ab­seh­bar und un­er­freu­lich wa­ren – für Ka­pi­tal­markt­ex­per­ten, Ban­ken und In­ves­to­ren. Die Deut­sche Bör­se in Frank­furt führt ein neu­es Seg­ment für Wachs­tums­fir­men und klei­ne­re, in­no­va­ti­ve Un­ter­neh­men ein. Ist das nach den Er­fah­run­gen der Ver­gan­gen­heit sinn­voll? In der Start-up-Sze­ne hat sich vie­les zum Po­si­ti­ven ge­wan­delt und es gibt vie­le Hil­fen. Doch es feh­len noch im­mer Ka­pi­tal­ge­ber. Die Bör­se ist das rich­ti­ge In­stru­ment, die­se Fi­nan­zie­rungs­lü­cke zu schlie­ßen. Wel­che Be­deu­tung hat die Bör­se Stutt­gart für den Fi­nanz­platz Ba­den-Würt­tem­berg? Sie ist das Zen­trum des Fi­nanz­plat­zes und wir wol­len uns, im Schul­ter­schluss mit dem Land, durch Ver­an­stal­tun­gen wie dem all­jähr­li­chen Fi­nanz­platz­gip­fel, Bil­dungs­in­itia­ti­ven oder die Fin­tech-Days dar­um küm­mern, dass sich der Fi­nanz­platz wei­ter­ent­wi­ckelt. Ba­den-Würt­tem­berg ist die Hei­mat vie­ler Ban­ken, Bau­spar­kas­sen und Ver­si­che­run­gen. Stutt­gart ist die zehnt­größ­te Bör­se Eu­ro­pas, aber im Kern ei­ne Re­gio­nal­bör­se. War­um ha­ben Sie dann ei­ne Bör­se in Schwe­den ge­kauft? Auch wenn wir fest in Ba­den-Würt­tem­berg ver­wur­zelt sind, spielt die Bör­se Stutt­gart schon seit vie­len Jah­ren auch über die Lan­des­gren­zen hin­aus in Eu­ro­pa ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Mit un­se­rer schwe­di­schen Toch­ter, NGM, ha­ben wir un­ser Pro­fil wei­ter ge­schärft. Au­ßer­dem kön­nen wir so den Ka­pi­tal­markt in Schwe­den stu­die­ren. Die Schwe­den ha­ben 35 Pro­zent ih­res Haus­halts­ver­mö­gens in Ak­ti­en an­ge­legt, die Deut­schen nur 9,9 Pro­zent. Na­tür­lich ist die NGM mit dem Han­del von ver­brief­ten De­ri­va­ten in Skan­di­na­vi­en auch ein wich­ti­ger Er­trags­brin­ger für uns. Wir ha­ben nicht den An­spruch, welt­weit zu agie­ren, aber es tut der Bör­se Stutt­gart gut, ei­nen Fuß im Aus­land zu ha­ben. Wie groß ist das Ri­si­ko für die Bör­se Stutt­gart, Op­fer ei­nes Ha­cker­An­griffs zu wer­den? Bör­sen sind da be­son­ders sen­si­bel. Von un­se­ren 320 Mit­ar­bei­tern sind mehr als hun­dert im IT-Be­reich tä­tig. Wir tun sehr viel ge­gen mög­li­che An­grif­fe auf die IT. Die­se gibt es im­mer wie­der, bei­spiels­wei­se auf un­ser Mail­sys­tem. Aber wir sind bis­her noch kein Ziel ei­nes ech­ten Ha­cker­An­griffs ge­wor­den. Wie al­le Un­ter­neh­men tes­ten wir un­ser Sys­tem im­mer wie­der. Un­ser Kern­ge­schäft ha­ben wir durch spe­zi­el­le Sys­te­me ab­ge­schirmt. Auch wenn sol­che Sze­na­ri­en re­al sind, wür­de der Bör­sen­han­del aber ins­ge­samt nicht zum Er­lie­gen kom­men, weil die Han­dels­strö­me an an­de­re Han­dels­plät­ze flie­ßen wür­den. Wie Micha­el Völ­ter das Bör­sen­jahr 2016 ein­schätzt und wel­che Tipps er für Pri­vat­an­le­ger hat se­hen Sie un­ter: www.schwa­ebi­sche.de/ vo­el­ter

FO­TO: SA­SCHA BAU­MANN / ALL4FOTO.DE

Für Bör­sen­chef Micha­el Völ­ter ist Bil­dung der bes­te An­le­ger­schutz.

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