Wa­shing­ton macht Weg frei für Ku­ka-Ver­kauf an Mi­dea

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

GUANG­DONG/AUGS­BURG (dpa) Der Weg für die bis­her größ­te chi­ne­si­sche Fir­men­über­nah­me in Eu­ro­pa ist frei: Die US-Be­hör­den ha­ben dem Kauf des Augs­bur­ger Ro­bo­ter­bau­ers Ku­ka durch den chi­ne­si­schen Haus­ge­rä­te­her­stel­ler Mi­dea nun zu­ge­stimmt, wie bei­de Un­ter­neh­men am Frei­tag mit­teil­ten. Mi­dea-Chef Fang Hong­bo kün­dig­te In­ves­ti­tio­nen in die künf­ti­ge Toch­ter an, nann­te aber kei­ne De­tails. Nach Schät­zung der Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft EY be­läuft sich das Vo­lu­men des De­als auf knapp 4,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Die Zu­stim­mung der US-Be­hör­den war die letz­te Hür­de für die Über­nah­me ge­we­sen. Ku­ka hat­te zu­vor als Be­din­gung sein Flug­zeug­in­dus­trieGe­schäft in den USA an ein USUn­ter­neh­men ver­kauft, da die Re­gie­rung in Wa­shing­ton ihr Ve­to ein­ge­legt hat­te.

Die Leis­tun­gen der Kran­ken­kas­sen sind zu et­wa 95 Pro­zent gleich, weil die Re­gel­leis­tun­gen ein­heit­lich fest­ge­legt sind. Den­noch un­ter­schei­den sich die Kran­ken­kas­sen bei ei­ni­gen Zu­satz­leis­tun­gen – wie Bo­nus­pro­gram­men, Imp­fun­gen bei Aus­lands­rei­sen oder Zu­schüs­se für die pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung und Ho­möo­pa­thie. Au­ßer­dem bie­ten nicht al­le Kran­ken­kas­sen al­le Wahl­ta­ri­fe an.

Die Mit­glied­schaft in ei­ner Kran­ken­kas­se kön­nen Ver­si­cher­te in der Re­gel mit ei­ner Frist von zwei Mo­na­ten zum Mo­nats­en­de kün­di­gen. Aus­nah­men: Die Ver­brau­cher sind we­ni­ger als 18 Mo­na­te Mit­glied der Kas­se oder sie ha­ben ei­nen Wahl­ta­rif ge­wählt. Wenn die Kran­ken­kas­se den Zu­satz­bei­trag er­höht, kön­nen auch die­se Mit­glie­der mit ei­ner Frist von zwei Mo­na­ten zum Mo­nats­en­de wech­seln. Le­dig­lich beim Kran­ken­geld-Wahl­ta­rif gilt ge­ne­rell die Min­dest­lauf­zeit. (Fo­to: dpa)

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