Schwä­bi­sches Volks­kun­de­mu­se­um auf dem Klos­ter­ge­län­de

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - KULTUR -

Ober­schö­nen­feld ist die äl­tes­te be­ste­hen­de Zis­ter­zi­en­se­rin­nen­ab­tei in Deutsch­land, ge­grün­det im Jahr 1211. Sie liegt 20 Ki­lo­me­ter süd­Or­dens­schwes­tern west­lich von Augs­burg im Na­tur­park West­li­che Wäl­der. Zum im­po­san­ten ba­ro­cken Bau­en­sem­ble ge­hört ne­ben der Klau­sur der acht die Ab­tei­kir­che Ma­riä Him­mel­fahrt. Die Wirt­schafts­ge­bäu­de wur­den zwi­schen 1982 und 2003 vom Be­zirk Schwa­ben re­stau­riert, im ehe­ma­li­gen Stall­ge­bäu­de ist seit 1984 das Schwä­bi­sche Volks­kun­de­mu­se­um un­ter­ge­bracht, in ei­nem wei­te­ren Ne­ben­ge­bäu­de das Na­tur­park-Haus West­li­che Wäl­der. Die Schwes­tern be­trei­ben ei­ne ei­ge­ne

Bä­cke­rei. Das Holz­ofen­brot ist schon seit über hun­dert Jah­ren über die Klos­ter­gren­zen hin­aus be­rühmt. Im Klos­ter­la­den ver­kau­fen sie Kä­se, Kräu­ter­li­kör und neu­er­dings Wei­ne wie den Dorn­fel­der „Un­ser Kar­di­nal“und den Pi­not gris „Graue Emi­nenz“. Im Tor­ge­bäu­de bie­tet das Klos­ter­stüb­le re­gio­na­le Kü­che, im Som­mer er­gänzt durch ei­nen Bier­gar­ten un­ter al­ten Kas­ta­ni­en. (ka­wa)

FO­TO: UL­RICH WA­GNER

Die Klos­ter­an­la­ge Ober­schö­nen­feld.

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