Kurz be­rich­tet

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERNÄHRUNG -

„Tra­di­tio­nell her­ge­stellt“be­zieht sich auf Halt­bar­keit

MÜN­CHEN (dpa) - Wer Frisch­milch kauft, fin­det auf man­chen Ver­pa­ckun­gen die Auf­schrift „tra­di­tio­nell her­ge­stellt“. Da­bei geht es um Milch, die auf her­kömm­li­che Art bei ma­xi­mal 75 Grad Cel­si­us pas­teu­ri­siert wur­de und da­durch et­wa zehn Ta­ge halt­bar ist, er­läu­tert die Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern Die For­mu­lie­rung „tra­di­tio­nell her­ge­stellt“dient da­zu, die Milch von der so­ge­nann­ten ESL-Milch zu un­ter­schei­den. ESL ist die Ab­kür­zung für „ex­ten­ded shelf li­fe“und steht für ei­ne län­ge­re Halt­bar­keit von drei bis vier Wo­chen. Die ESLMilch läuft vor dem Pa­s­teu­ri­sie­ren zu­sätz­lich durch ei­nen Mi­kro­fil­ter. In ei­nem an­dern Ver­fah­ren wird sie kurz­fris­tig auf bis zu 127 Grad hoch­er­hitzt. Bei­des führt da­zu, dass sich die Keim­zahl stär­ker ver­rin­gert.

Für Fon­due wür­zi­ge und mil­de Kä­se­sor­ten mi­schen

MÜN­CHEN (dpa) - Mi­schun­gen aus wür­zi­gem und mil­dem Kä­se ma­chen ein Fon­due be­son­ders le­cker. Bis zu zwölf Mo­na­te ge­reif­ter Berg­kä­se und Til­si­ter oder Em­men­ta­ler und Ra­clette­kä­se sind Kom­bi­na­tio­nen, die gut zu­sam­men­pas­sen. Das er­klärt die Lan­des­ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Milch­wirt­schaft. Sie kom­men zu glei­chen Tei­len in den Fon­due­topf. Für ei­ne be­son­de­re Ge­schmacks­no­te kann et­was Ca­mem­bert sor­gen, der je­doch ins­ge­samt nicht mehr als ein Fünf­tel der Kä­se­mas­se aus­ma­chen soll­te. Ein Fon­due lässt sich auch auf­pep­pen, in­dem Hob­by­kö­che den Topf vor­her mit Knob­lauch aus­rei­ben oder Cham­pi­gnons zu­ge­ben. Zum Wür­zen der Kä­se­mas­se eig­nen sich Mus­kat­nuss, sü­ßes Pa­pri­ka­pul­ver, Pfef­fer oder Chi­li.

● Wie „mo­di­fi­zier­te Stär­ke“ins Es­sen kommt

MÜN­CHEN (dpa) - Auf der Zu­ta­ten­lis­te von Le­bens­mit­teln steht oft die An­ga­be „mo­di­fi­zier­te Stär­ke“. Was das zu be­deu­ten hat, er­läu­tert die Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern: Stär­ke aus Wei­zen oder Kar­tof­feln wird in der Kü­che ein­ge­setzt, um zum Bei­spiel So­ßen und Sup­pen zu bin­den. Die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie ver­än­dert die Stär­ke che­misch oder phy­si­ka­lisch aber zum Teil so stark, dass dies als „mo­di­fi­zier­te Stär­ke“kennt­lich ge­macht wer­den muss. Die ver­än­der­te Stär­ke taucht zum Bei­spiel in Fer­tig­ge­rich­ten oder Do­sen­sup­pen auf. Bei Bio­le­bens­mit­teln wer­den Ver­brau­cher den Zu­satz nicht fin­den, da mo­di­fi­zier­te Stär­ke dort nicht er­laubt ist. Stammt die Stär­ke aus ei­nem glu­ten­hal­ti­gen Ge­trei­de, muss das für All­er­gi­ker er­kenn­bar sein.

Zu Sal­zi­gem passt fri­scher Minz­tee

HAM­BURG (dpa) - Minz­tee passt be­son­ders gut zu sal­zi­gen, leicht schar­fen und ge­würz­ten Ge­rich­ten. Das Ge­tränk lässt sich auf ein­fa­che Wei­se her­stel­len, er­klärt der Ster­ne­koch Wa­ha­bi Nou­ri in der Zeit­schrift „Es­sen & Trin­ken“. Sein Re­zept­tipp: Zu­erst aus drei Ess­löf­feln Tee grü­nen Tee zu­be­rei­ten. Die­ser wird mit sie­ben Stie­len ge­wa­sche­ner Min­ze und zwei bis drei Ess­löf­feln Zu­cker ge­mischt. Schließ­lich kom­men 1,5 Li­ter hei­ßes Was­ser hin­zu. Die Min­ze wird im Ge­fäß nach un­ten ge­drückt. Das Gan­ze soll­te bis zu sie­ben Mi­nu­ten zie­hen und wird dann in ein Glas ge­schüt­tet. „Dann wie­der zu­rück in die Kan­ne gie­ßen“, er­klärt Nou­ri. Die­ser Vor­gang wer­de so lan­ge wie­der­holt, „bis der Tee ei­ne wei­ße Schaum­hau­be be­kommt“.

FO­TO: DPA

Ein Glas selbst zu­be­rei­te­ter Minz­tee mit fri­schen Blät­tern wärmt bei kal­tem Win­ter­wet­ter und passt zu­dem her­vor­ra­gend zu sehr sal­zi­gen, schar­fen und wür­zi­gen Ge­rich­ten.

FO­TO: LAN­DES­VER­EI­NI­GUNG DER BAYE­RI­SCHEN MILCH­WIRT­SCHAFT (LVBM)

Mit der rich­ti­gen Kä­se­mi­schung wird ein Fon­due zum Ge­nuss. Vor dem Er­hit­zen wird der Kä­se fein ge­rie­ben, da­mit die Mas­se schön cre­mig wird.

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