Leu­te

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SPORT -

800-m-Olym­pia­sie­ge­rin Cas­ter Se­me­nya (Fo­to: dpa) kann in der ak­tu­el­len De­bat­te um hy­peran­dro­ge­ne Leicht­ath­le­tin­nen die Zwei­fel an ih­rem Ge­schlecht nicht nach­voll­zie­hen. „Ich ver­ste­he nicht, wenn man sagt, ich ha­be ei­nen Vor­teil – weil ich ei­ne Frau bin“, sag­te Se­me­nya dem süd­afri­ka­ni­schen Sen­der Su­per­sport TV: „Wenn ich pink­le, pink­le ich wie ei­ne Frau. Ich ver­ste­he nicht, wenn man sagt, ich sei ein Mann oder ich ha­be ei­ne tie­fe Stim­me. Ich weiß, dass ich ei­ne Frau bin.“Bei der WM in Lon­don (4. bis 13. Au­gust) gilt Se­me­nya als Top­fa­vo­ri­tin auf Gold über 800 Me­ter. Der Welt­ver­band IAAF hat­te zu­letzt ei­ne Stu­die ver­öf­fent­licht, die be­legt, dass Frau­en mit ho­hen Tes­to­ste­ron-Wer­ten wie Se­me­nya Vor­tei­le im Be­reich von 1,8 bis 4,5 Pro­zent in den Dis­zi­pli­nen 400 Me­ter, 400 Me­ter Hür­den, 800 Me­ter, Ham­mer­wurf und St­ab­hoch­sprung ha­ben. Se­me­nya muss der­zeit ihr Tes­to­ste­ron-Ni­veau nicht künst­lich sen­ken – dies könn­te sich nach der WM wie­der än­dern. (dpa) Sprint-Su­per­star Usain Bolt (Fo­to: dpa) macht sich we­gen des Do­ping­pro­blems Sor­gen um die Zu­kunft der Leicht­ath­le­tik. „Wir ge­hen in die rich­ti­ge Rich­tung. Wir ha­ben ei­ni­ge Än­de­run­gen ge­macht“, sag­te der 30-Jäh­ri­ge der BBC. „Aber die Sport­ler müs­sen ver­ste­hen, dass, wenn sie dies wei­ter­ma­chen, der Sport ster­ben wird. Und sie ha­ben dann kei­nen Job mehr.“Nach der Leicht­ath­le­tik-WM wird der Ja­mai­ka­ner, der wäh­rend sei­ner Lauf­bahn oft des Do­pings ver­däch­tigt, aber nie über­führt wur­de, sei­ne Kar­rie­re be­en­den. Bolt ge­wann ins­ge­samt acht­mal Olym­pia­gold, der Staf­felTi­tel von Pe­king 2008 wur­de ihm we­gen ei­nes po­si­ti­ven Do­ping­be­funds bei sei­nem Team­kol­le­gen Nes­ta Car­ter ab­er­kannt. (dpa)

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