Leu­te

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - KULTUR -

Der Ba­ri­ton Tho­mas Hamp­son (62, Fo­to: dpa) hat es ei­ner ka­tho­li­schen Klos­ter­schwes­ter zu ver­dan­ken, dass er als jun­ger Mensch in die Welt der Kunst und Mu­sik ein­ge­führt wur­de. Schwes­ter Ma­ri­et­ta Coyle sei ei­ne le­gen­dä­re Ge­s­angs­leh­re­rin ge­we­sen und ha­be ihn mit Schu­mann, Schu­bert und der deut­schen Ro­man­tik ver­traut ge­macht, sag­te der Opern- und Lied­sän­ger der „Süd­deut­schen Zei­tung“. „Sie hat mein Le­ben ge­öff­net und mir die Er­laub­nis er­teilt, mich selbst ken­nen­zu­ler­nen.“Da­für sei er ihr ewig dank­bar. Denn ur­sprüng­lich ha­be Hamp­son Ju­ra oder Ge­schich­te stu­die­ren wol­len, sich aber dann doch für die Mu­sik ent­schie­den. Auf­ge­wach­sen ist Hamp­son in ei­ner „sehr christ­li­chen, evan­ge­li­ka­len Ge­gend“. Heu­te lie­ge es ihm fern, fix zu ei­ner be­stimm­ten Re­li­gi­on oder Kir­che zu ge­hö­ren. „Aber ich bin ewig dank­bar, dass mir in mei­ner Ju­gend der Sinn für Spi­ri­tu­el­les und für re­li­giö­ses Emp­fin­den ge­öff­net wur­de.“(kna) Die Ös­ter­rei­che­rin Bri­git­te Ko­wanz (60, Fo­to: dpa) er­hält den mit 10 000 Eu­ro do­tier­ten Deut­schen Licht­kunst­preis. Der von der Ro­bert Si­mon Kunst­stif­tung ver­ge­be­ne Licht­kunst­preis wird seit 2014 al­le zwei Jah­re ver­lie­hen. Ers­ter Preis­trä­ger war Licht­kunst­pio­nier Ot­to Pie­ne, 2016 wur­de Mi­scha Ku­ball aus­ge­zeich­net. Bri­git­te Ko­wanz re­prä­sen­tiert der­zeit ge­mein­sam mit Er­win Wurm Ös­ter­reich auf der 57. Bi­en­na­le von Ve­ne­dig. Seit 1997 ist die 60-Jäh­ri­ge Pro­fes­so­rin für Trans­me­dia­le Kunst an der Uni­ver­si­tät für an­ge­wand­te Kunst in Wi­en. 2009 wur­de sie mit dem Gro­ßen Ös­ter­rei­chi­schen Staats­preis aus­ge­zeich­net. (dpa)

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