Leu­te

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SPORT -

Als Klopp um kurz nach 12 Uhr aus der „Kis­te“kam, war Ju­li­an Na­gels­mann (Fo­to: dpa) zu­erst wie ver­stei­nert. Doch kurz dar­auf mach­te der Trai­ner der TSG Hof­fen­heim die ers­te Kampf­an­sa­ge an den FC Li­ver­pool mit Trai­ner Jür­gen Klopp. „Die wer­den si­cher kei­ne drei Scotch Whis­ky trin­ken, weil sie auf uns tref­fen. Wir sind nicht chan­cen­los“, sag­te Na­gels­mann nach der Play-off-Aus­lo­sung zur Cham­pi­ons Le­ague. „Li­ver­pool war mit Ab­stand die stärks­te Mann­schaft im Topf. Ich hät­te aber noch we­ni­ger ger­ne ge­gen Nea­pel ge­spielt“, sag­te Na­gels­mann: „Wer den Hen­kel­pott ho­len will, muss oh­ne­hin je­den Geg­ner schla­gen.“Klopp kennt Na­gels­mann gut – bei­de ha­ben den­sel­ben Be­ra­ter. „Wir schrei­ben uns ab und zu. Ich mag ihn to­tal gern, weil er nor­mal ge­blie­ben ist. Und ich schät­ze ihn als Trai­ner“, sag­te Na­gels­mann. Das Hin­spiel fin­det am 15. Au­gust in Sins­heim statt. Soll­ten die TSG schei­tern tritt sie in der Eu­ro­pa Le­ague an und muss auf die 12,7 Mil­lio­nen Eu­ro Start­geld ver­zich­ten. Na­gels­mann hat die Bri­ten um Ex-TSG-Star Ro­ber­to Fir­mi­no beim Au­di Cup be­ob­ach­tet: „Klopp spielt mit Li­ver­pool den glei­chen Fuß­ball wie mit Dort­mund – Über­fall­fuß­ball mit bru­ta­lem Tem­po in der Of­fen­si­ve.“(dpa) Jür­gen Klopp (Fo­to: dpa) hat­te Hof­fen­heim schon als Geg­ner be­fürch­tet: „Ge­nau das ha­be ich ver­mu­tet, als ich die Teil­neh­mer sah. Es schaut wohl so aus, als ob wir im­mer die deut­schen Teams zie­hen“, sag­te Klopp. In der Eu­ro­pa Le­ague war er vor zwei Jah­ren auf Ex-Club Dort­mund ge­trof­fen und 2016 auf Augs­burg, nun geht es al­so in den Kraich­gau. „Es ist ei­ne wun­der­vol­le Ge­gend“, sag­te Klopp, der Hof­fen­heim als „ab­so­lut ge­fes­tig­te Mann­schaft“be­zeich­ne­te. „Es war klar, dass wir kein leich­tes Spiel be­kom­men wer­den. Und es wird de­fi­ni­tiv nicht leicht“, sag­te Klopp: „Aber ich bin mir si­cher, dass wir be­stimmt auch nicht das bes­te Los sind, das sie be­kom­men konn­ten.“(SID)

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