Kret­sch­mann op­ti­mis­tisch

Er glaubt an ein zwei­stel­li­ges Er­geb­nis für die Grü­nen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE -

STUTT­GART (dpa/AFP) - Ba­denWürt­tem­bergs Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne) hält trotz mä­ßi­ger Um­fra­ge­wer­te ein zwei­stel­li­ges Er­geb­nis für sei­ne Par­tei bei der Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber für denk­bar. Er räum­te ein, dass die Grü­nen stra­te­gi­sche Feh­ler ge­macht hät­ten. Nun zie­he die Par­tei aber an ei­nem Strang. „Wir ha­ben den Ehr­geiz, beim Wah­l­er­geb­nis in den zweit­stel­li­gen Be­reich vor­zu­sto­ßen. Die Chan­cen ste­hen gut.“Zu mög­li­chen Ko­ali­tio­nen er­klär­te Kret­sch­mann, man sei of­fen für die Uni­on und die SPD.

Im ak­tu­el­len Sonn­tags­trend lie­gen die Grü­nen – wie FDP und AfD – bei acht Pro­zent. Vor­ne liegt laut der Em­nid-Um­fra­ge für die „Bild am Sonn­tag“die Uni­on mit 38 Pro­zent. Die SPD ist mit 23 Pro­zent erst­mals wie­der so schwach wie im Ja­nu­ar vor der Be­kannt­ga­be der Kanz­ler­kan­di­da­tur von Mar­tin Schulz. Die Lin­ke kommt auf zehn Pro­zent.

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