Kurz be­rich­tet Feuch­ten Wür­fel­zu­cker auf In­sek­ten­stich le­gen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - GESUNDHEIT -

Chlor­was­ser färbt blon­dier­tes Haar grün

BAIERBRUNN (sz) - Ins­be­son­de­re Men­schen mit ge­färb­ten Haa­ren soll­ten nach dem Schwim­men im Ho­tel­pool oder Frei­bad das Chlor im­mer schnell aus­spü­len. „Chlor­was­ser kann auf blond ge­färb­ten Haa­ren ei­nen un­schö­nen Grünstich hin­ter­las­sen”, warnt der Ham­bur­ger Fri­seur Jörg Op­per­mann im Ge­sund­heits­ma­ga­zin „Apo­the­ken Um­schau”. Künst­li­chen Rot­schöp­fen wie­der­um droht ein oran­ge­far­be­ner Ton. POTSDAM (dpa) - Nach ei­nem Bie­nen- oder We­spen­stich soll­ten Be­trof­fe­ne das Gift mög­lichst aus der Haut ent­fer­nen. Das gilt vor al­lem für All­er­gi­ker. Ein an­ge­feuch­te­tes Stück Wür­fel­zu­cker auf der Ein­stich­stel­le nimmt das Gift aus der Wun­de auf, er­klärt Chris­ti­ne Eich­ler, Chef­ärz­tin des Evan­ge­li­schen Zen­trums für Al­ters­me­di­zin in Potsdam.

Nas­se Ba­de­be­klei­dung nach dem Schwim­men wech­seln

HANNOVER (dpa) - Nas­se Ba­de­be­klei­dung tauscht man nach dem Schwim­men bes­ser stets ge­gen ei­ne tro­cke­ne ein. Da­zu rät die Apo­the­ker­kam­mer Nie­der­sach­sen. Vor al­lem Men­schen mit emp­find­li­cher Bla­se zie­hen sich sonst schnell ei­ne Ent­zün­dung zu. Sie äu­ßert sich zum Bei­spiel durch Krämp­fe im Un­ter­bauch und Schmer­zen beim Toi­let­ten­gang.

Is­chi­as kann Be­schwer­den in den Bei­nen her­vor­ru­fen

MÜN­CHEN (dpa) - Be­schwer­den in den Bei­nen kön­nen von ei­nem der längs­ten Ner­ven des Kör­pers her­rüh­ren: dem Is­chi­as. Er be­ginnt im Rü­cken und ver­läuft durch die Bei­ne hin­durch bis zu den Fü­ßen. Ist er ge­reizt, ver­spü­ren die Be­trof­fe­nen star­ke Schmer­zen oder Taub­heit in den Bei­nen, er­klärt Rein­hard Schnei­der­han, Or­tho­pä­de in Mün­chen und Prä­si­dent der Deut­schen Wir­bel­säu­len­li­ga. Ur­sa­che kann zum Bei­spiel ent­zün­de­tes Ge­we­be sein. Da­mit es nicht noch schlim­mer wird, soll­ten Pa­ti­en­ten sich scho­nen, bis die Schmer­zen nach­las­sen oder ei­nen Arzt auf­su­chen.

Fett­schür­zen-OP muss die Kas­se nicht be­zah­len

CEL­LE (dpa) - Lei­det je­mand nach star­ker Ge­wichts­ab­nah­me un­ter ei­ner her­ab­hän­gen­den Bauch­de­cke, muss die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se die Kos­ten für ei­ne Fett­schür­zen­ope­ra­ti­on nicht tra­gen. Das hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­der­sach­senB­re­men ent­schie­den (Az.: L 16 KR 13/17). Ein 53 Jah­re al­ter Mann aus dem Land­kreis Har­burg hat­te dank ei­ner Ma­gen­ope­ra­ti­on rund 80 Ki­lo­gramm ab­ge­nom­men. Im An­schluss woll­te er die über­schüs­si­ge Haut am Bauch straf­fen las­sen, weil er sich nicht mehr trau­te, sei­nen nack­ten Ober­kör­per in der Öf­fent­lich­keit zu zei­gen. Die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se hat die Kos­ten­über­nah­me ab­ge­lehnt – zu Recht, wie das Lan­des­so­zi­al­ge­richt jetzt ent­schied.

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