In­dus­trie­spar­te von Scha­eff­ler schafft es aus der Tal­soh­le

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

HERZOGENAURACH (dpa) - Der Scha­eff­ler-Kon­zern kommt beim Um­bau sei­ner lan­ge Zeit schwa­chen In­dus­trie­spar­te vor­an. Um­satz und Ge­winn sei­en in die­sem Be­reich im ers­ten Halb­jahr deut­lich ge­wach­sen, be­rich­te­te das Un­ter­neh­men am Di­ens­tag in Herzogenaurach. Wäh­rend der Um­satz mit In­dus­trie­zu­lie­fe­run­gen wie Ma­schi­nen­tei­len um vier Pro­zent auf knapp 1,6 Mil­li­ar­den Eu­ro stieg, lag der ope­ra­ti­ve Ge­winn mit 136 Mil­lio­nen Eu­ro so­gar um fast zehn Pro­zent über dem Ni­veau des Vor­jah­res­zeit­raums. Vor al­lem das Ge­schäft mit Ölund Ga­s­pum­pen lief wie­der bes­ser. Aber auch In­dus­trie­ge­trie­be und La­ger für Werk­zeug­ma­schi­nen sei­en stär­ker ge­fragt, be­rich­te­te ein Spre­cher. Der Scha­eff­ler-Vor­stand hat­te in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren mit ei­nem mas­si­ven Per­so­nal­ab­bau auf Um­satz­ein­brü­che in der In­dus­trie­spar­te re­agiert. Rund 1000 Jobs hat­te das Un­ter­neh­men in die­sem Be­reich welt­weit ge­stri­chen. Et­was an Dy­na­mik ver­liert in­zwi­schen auch der lang­jäh­ri­ge Um­satz­trei­ber des MDax-Un­ter­neh­mens, die Au­to­mo­bil­spar­te. Zwar wuchs der Um­satz hier im ers­ten Halb­jahr wei­ter um 5,3 Pro­zent auf 5,455 Mil­li­ar­den Eu­ro. Der ho­he Preis­druck in der Au­to­in­dus­trie und Lie­fer­eng­päs­se im lu­kra­ti­ven Er­satz­teil­ge­schäft drück­ten al­ler­dings das ope­ra­ti­ve Er­geb­nis um 10,6 Pro­zent auf 657 Mil­lio­nen Eu­ro.

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