Kin­der wan­deln auf den Spu­ren des Her­zogs Ul­rich

Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm führt in die Ne­bel­höh­le und zum Schloss Lich­ten­stein

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ALB/LAUCHERT -

TROCHTELFINGEN (sz) - En­de Ju­li ha­ben 31 Kin­der aus Trochtelfingen und Son­nen­bühl im Rah­men des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms ge­mein­sam mit den Vor­stän­den Ma­nu­el Hail­fin­ger und Ralf Stoll des Tou­ris­mus­ver­eins Son­nen­alb bei ei­ner Füh­rung die Ne­bel­höh­le ent­de­cken kön­nen. Da­bei er­fuh­ren die Kin­der, dass die Ne­bel­höh­le mit ih­ren be­ein­dru­cken­den Sta­lag­mi­ten, Sta­lak­ti­ten und Sta­lagna­ten nicht nur ei­ne der längs­ten und schöns­ten, son­dern auch ei­ne der äl­tes­ten Schau­höh­len der Schwä­bi­schen Alb ist. Wann das „Ne­bel­loch“ent­deckt wur­de, weiß heu­te aber nie­mand mehr. Auch nicht, wer es ge­fun­den hat oder wie. Auf den Spu­ren des Ro­mans „Lich­ten­stein“von Wil­helm Hauff durf­ten die Kin­der das Ver­steck von Herzog Ul­rich von Würt­tem­berg su­chen und be­sich­ti­gen. Dort hielt sich Herzog Ul­rich im Früh­jahr 1519 für ei­ni­ge Zeit tags­über in der Ne­bel­höh­le vor den Bun­des­trup­pen ver­steckt, nach­dem er durch den Schwä­bi­schen Bund sein Her­zog­tum ver­lo­ren hat­te. Nachts soll er da­mals auf Schloss Lich­ten­stein Zuflucht ge­fun­den ha­ben. Nach dem Mit­tag­es­sen wan­der­te die Grup­pe die knapp drei­ein­halb Ki­lo­me­ter auf den Spu­ren von Herzog Ul­rich zu Schloss Lich­ten­stein, um die­ses eben­falls bei ei­ner Füh­rung zu be­sich­ti­gen. An­schlie­ßend ging es nach ei­nem Eis im Schloss­hof zu Fuß zu­rück an die Ne­bel­höh­le.

FO­TO: PR

Von der Ne­bel­höh­le geht es di­rekt zum Schloss.

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