Uni­on will Kin­der­frei­be­trag im Fal­le der Wahl er­hö­hen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

DÜSSELDORF (KNA) - Fi­nanz­staats­se­kre­tär Micha­el Meis­ter (CDU) hat im Fal­le ei­ner Re­gie­rungs­be­tei­li­gung der Uni­on ei­ne An­he­bung des Kin­der­frei­be­trags auf über 8000 Eu­ro an­ge­kün­digt. „Wir wol­len den Kin­der­frei­be­trag von der­zeit 7256 Eu­ro im ers­ten Schritt um die Hälf­te der Dif­fe­renz zum Er­wach­se­nen-Gr­und­frei­be­trag an­he­ben“, sag­te er. Der Gr­und­frei­be­trag für Er­wach­se­ne liegt der­zeit bei 8820 Eu­ro. Ent­spre­chend wür­de der Kin­der­frei­be­trag von der Uni­on um et­wa 730 Eu­ro an­ge­ho­ben. Dies wür­de den Staat rund fünf Mil­li­ar­den Eu­ro kos­ten. An­ge­sichts stei­gen­der Kin­der­ar­mut sei es „ab­surd, dass die Uni­on vor al­lem die Kin­der aus Fa­mi­li­en mit ho­hem Ein­kom­men fi­nan­zi­ell stär­ker un­ter­stüt­zen will“, kri­ti­sier­te die stell­ver­tre­ten­de Grü­nen-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Kat­ja Dör­ner.

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