Von Ur­laub bis Um­zug

Fünf Tipps für den All­tag mit ei­ner Kat­ze im Haus

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - TIERE -

BER­LIN/BONN (dpa) - Hun­de sind zwar viel­leicht der bes­te Freund des Men­schen – aber Kat­zen sind un­be­strit­ten die Lieb­lings­vier­bei­ner des In­ter­nets. Wer selbst ei­ne Kat­ze hält, merkt al­ler­dings schnell, dass es im All­tag nicht nur um Kunst­stü­cke geht. Fünf Tipps für das Le­ben mit Kat­ze an­läss­lich des Welt­kat­zen­ta­ges am 8. Au­gust:

Kat­zen im Ur­laub: In­ner­halb der

Eu­ro­päi­schen Uni­on brau­chen Kat­zen für Rei­sen den EU-Heim­tier­aus­weis, er­klärt das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft. Den Aus­weis gibt es beim Tier­arzt. Au­ßer­halb der EU gel­ten je nach Land un­ter­schied­li­che Re­geln, In­for­ma­tio­nen da­zu gibt es bei Bot­schaf­ten und Frem­den­ver­kehrs­äm­tern.

Al­te Kat­zen: Je äl­ter ei­ne Kat­ze

wird, des­to wich­ti­ger wird der re­gel­mä­ßi­ge Be­such beim Tier­arzt. Ab ei­nem Al­ter von neun Jah­ren ist es zum Bei­spiel wich­tig, min­des­tens ein­mal jähr­lich den Blut­druck zu prü­fen, rät der Bun­des­ver­band Prak­ti­zie­ren­der

Tier­ärz­te. Denn Blut­hoch­druck ist bei äl­te­ren Kat­zen weit ver­brei­tet und kann un­be­han­delt zu Blind­heit oder Or­gan­schä­den füh­ren.

● Woh­nungs­kat­zen vor der Haus­tür: Nicht nur Hun­de kön­nen an die Lei­ne ge­nom­men wer­den – auch für Woh­nungs­kat­zen oh­ne ech­ten Aus­lauf kann ein Spa­zier­gang in ei­nem spe­zi­el­len Ge­schirr ei­ne Be­rei­che­rung sein, er­klärt der Deut­sche Tier­schutz­bund. Da­mit das klappt, soll­ten Hal­ter ih­re Kat­zen aber am bes­ten schon in jun­gen Jah­ren dar­an ge­wöh­nen. Kat­zen und Hun­de in ei­ner Woh­nung:

● Ja, das geht – un­ter Um­stän­den. Dau­er­haft klappt das Zu­sam­men­le­ben der un­glei­chen Vier­bei­ner aber nur, wenn bei­de Tie­re gut er­zo­gen sind. So müs­sen sie im Ernst­fall zum Bei­spiel auf Kom­man­dos re­agie­ren, er­klärt der Tier­schutz­bund. Au­ßer­dem soll­ten bei­de Tie­re Rück­zugs­or­te ha­ben, an de­nen der Mit­be­woh­ner nichts ver­lo­ren hat, das Kat­zen­klo zum Bei­spiel. Um­zug mit Kat­ze: Ei­ne ver­trau­te

● Um­ge­bung ist für Kat­zen wich­tig. Des­halb soll­ten Hal­ter nach ei­nem Um­zug dar­auf ach­ten, dass die Kat­ze so­fort von ge­wohn­ten Ge­gen­stän­den und Ge­rü­chen um­ge­ben ist, emp­fiehlt die Zeit­schrift „Ein Herz für Tie­re“: Kratz­brett, Spiel­sa­chen, Napf und Schlaf­körb­chen soll­ten in der neu­en Woh­nung so­fort be­reit­ste­hen. Steht dann al­les an sei­nem Platz, kann das Tier den Rest des neu­en Re­viers er­kun­den. Da­bei soll­te man sei­ner Kat­ze ge­nü­gend Zeit ge­ben. Ein gu­tes Zei­chen ist, wenn sie be­ginnt, die Mö­bel mit Kinn und Flan­ken zu mar­kie­ren.

FO­TO: DPA

Bei ei­nem Woh­nungs­wech­sel soll­ten die Kat­zen­sa­chen mög­lichst schnell an ih­rem neu­en Platz ste­hen.

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