Leu­te

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

Hol­ly­wood ehrt die fran­zö­si­sche Show­le­gen­de

Charles Az­na­vour

(93, Fo­to: dpa): Der ge­bür­ti­ge Ar­me­ni­er soll auf dem „Walk of Fa­me“im Her­zen der Film­me­tro­po­le Los An­ge­les mit ei­nem Stern ver­ewigt wer­den. Ihm wer­de die 2618. Pla­ket­te ver­lie­hen, hieß es in ei­ner Mit­tei­lung der Ver­an­stal­ter. Zu der Ze­re­mo­nie am 24. Au­gust wer­de Az­na­vour per­sön­lich er­war­tet. Als Gast­red­ner ist der Re­gis­seur Pe­ter Bog­da­no­vich ein­ge­la­den. Az­na­vour, der mit Chan­sons wie „La Bo­hè­me“und „Du lässt Dich ge­hen“be­rühmt wur­de, hat in sei­ner mehr als 70 Jah­re lan­gen Kar­rie­re über 1000 Chan­sons kom­po­niert und in Dut­zen­den Fil­men mit­ge­wirkt. (dpa)

Schau­spie­ler

Fritz Wep­per

(75, Fo­to: dpa) fühlt sich nach ei­ner Herz­ope­ra­ti­on wie­der fit für den Job. Er ha­be im Herbst 2016 neun Tage auf der In­ten­siv­sta­ti­on ge­le­gen, sag­te er in München. Ei­gent­lich sei er mit sei­nem Fi­scher­club in Ti­rol ver­ab­re­det ge­we­sen. Da­bei ha­be er sei­ne Er­kran­kung be­merkt. Nun er­zähl­te er der „Bild“-Zei­tung: „Ich bin wie­der zu­rück. Aber es war kurz vor knapp.“Man brau­che Ehr­furcht vor dem Le­ben, „soll­te aber nicht auf al­len vie­ren krie­chen.“Am Don­ners­tag will er sei­nen 76. Ge­burts­tag mit der Fa­mi­lie fei­ern. Er freue sich be­son­ders auf die Frei­heit. „Sie­ben Wo­chen Kli­nik und Re­ha, da be­kommt man leicht ei­nen Kol­ler.“(dpa)

Der Un­ter­hal­tungs­künst­ler

Hel­ge Schnei­der

(61, Fo­to: pm) glaubt an Gott, tut sich aber mit der Kir­che schwer. „Ich bin frü­her in die Kir­che ge­gan­gen und woll­te auch mal hei­lig sein“, sag­te Schnei­der der „Leip­zi­ger Volks­zei­tung“. Er ha­be auch im Po­sau­nen­chor mit­spie­len wol­len und da­zu sein Cel­lo mit­ge­bracht: „Das ging aber nicht, und dann war mir die Kir­che plötz­lich su­spekt. Ab da war ich At­he­ist im Sin­ne von Kir­chen­gän­ger. Das heißt aber nicht, dass ich nicht an Gott glau­be.“Es ge­be Gott, „ge­nau wie es uns an­geb­lich auch gibt“. Ge­fragt nach sei­ner Vor­stel­lung von Gott, ant­wor­te­te der 61-jäh­ri­ge Mu­si­ker: „Er muss ganz alt sein. Vi­el­leicht ra­siert er sich, um nicht so alt zu wir­ken. Und er guckt nur. Er spricht durch die Mu­sik von Beet­ho­ven.“(kna)

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