Ta­len­te rei­chen von Tän­zen bis zur Hand­ar­beit

Ge­ne­ra­tio­nen­fest beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag am 15. Ok­to­ber – Er­folg­rei­che Fra­ge­bo­gen-Ak­ti­on

Schwaebische Zeitung (Pfullendorf) - - PFULLENDORF - Von Se­bas­ti­an Korinth

- Der nächs­te ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­tag am 15. Ok­to­ber in Pfullendorf soll nicht nur Kun­den in die Ge­schäf­te brin­gen, son­dern auch da­für sor­gen, dass sich Jung und Alt nä­her kom­men. Beim Ge­ne­ra­tio­nen­fest zei­gen Menschen ver­schie­de­ner Al­ters­klas­sen, wo ih­re Ta­len­te lie­gen – und wol­len ver­su­chen, auch an­de­re da­für zu be­geis­tert.

Die Teil­neh­mer für die­se Ak­ti­on ha­ben die Ver­an­stal­ter über ei­ne Um­fra­ge und ei­ne Fra­ge­bo­gen-Ak­ti­on re­kru­tiert – mit ei­nem acht­ba­ren Er­folg. „Wir sind übe­r­all auf of­fe­ne Oh­ren ge­sto­ßen“, freut sich Ruth Schutt­kow­ski, die bei der Stadt Pfullendorf nicht nur für die Be­lan­ge von Se­nio­ren, son­dern auch für bür­ger­schaft­li­ches En­ga­ge­ment zu­stän­dig ist.

Zwei­er­teams wa­ren im Ju­li im See­park-Cen­ter, im Linz­gau-Cen­ter und auf dem Pful­len­dor­fer Markt­platz un­ter­wegs ge­we­sen, um Kon­tak­te zu mög­li­chen Ta­len­ten zu knüp­fen. Ruth Schutt­kow­ski selbst war auf dem Pful­len­dor­fer Markt­platz mit da­bei. „Vie­le der Pas­san­ten dort wa­ren of­fen für Ge­sprä­che“, sagt sie. Aber auch von den an­de­ren bei­den Teams ha­be sie po­si­ti­ve Rück­mel­dun­gen be­kom­men. „Wir sind übe­r­all po­si­tiv wahr­ge­nom­men wor­den.“

Dar­über hin­aus gin­gen bei der Se­nio­ren­be­auf­trag­ten aus­ge­füll­te Fra­ge­bö­gen ein, die dem Amts­blatt „Pfullendorf ak­tu­ell“bei­ge­le­gen hat­ten. Der Er­folg zeigt sich un­term Strich nicht nur in net­ten Be­geg­nun­gen, son­dern auch in hand­fes­ten Ver­spre­chen.

So ha­ben et­wa 25 bis 30 Män­ner und Frau­en zu­ge­sagt, sich am Ge­ne­ra­tio­nen­fest zu be­tei­li­gen. „Es gibt al­ler­dings noch viel mehr Leu­te, die zwar nicht am 15. Ok­to­ber mit­ma­chen, sich aber dar­über hin­aus ein­brin­gen wol­len“, sagt Ruth Schutt­kow­ski. Mit de­nen wol­le sie sich spä­ter noch in Ver­bin­dung set­zen, um ge­mein­sam zu über­le­gen, wie ein sol­ches En­ga­ge­ment aus­se­hen könn­te. Zur­zeit sucht Schutt­kow­ski aber noch ein­mal in Ru­he das Ge­spräch mit den­je­ni­gen, die beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag ih­re Ta­len­te wei­ter­ge­ben wol­len. „Wir ste­cken mit­ten in den Vor­be­rei­tun­gen.“

Vor­füh­run­gen auf Markt­platz

In den kom­men­den Wo­chen soll ge­klärt wer­den, wel­ches Ta­lent wo an­zu­tref­fen sein wird. So bie­tet sich für Vor­füh­run­gen bei­spiels­wei­se der Markt­platz an. An­de­re Teil­neh­mer wer­den in den Ge­schäf­ten an­zu­tref­fen sein, die am 15. Ok­to­ber ih­re Tü­ren öff­nen. „Au­ßer­dem klä­ren wir, was un­se­re Ta­len­te brau­chen, was sie selbst mit­brin­gen kön­nen und wei­te­re De­tails“, sagt Ruth Schutt­kow­ski.

Das Re­per­toire beim Ge­ne­ra­tio­nen­fest kann sich je­den­falls se­hen las­sen. Ein Ehe­paar will bei­spiels­wei­se Tan­go tan­zen, je­mand an­de­res prä­sen­tiert Bauch­tanz. Ein wei­te­rer Teil­neh­mer will sich dem Fo­to­gra­fie­ren wid­men, zei­gen, wie Bil­der am Com­pu­ter be­ar­bei­tet wer­den, und sie ge­ge­be­nen­falls auch gleich vor Ort aus­dru­cken. „Ei­ne Frau zeigt, wie man Spit­zen hä­kelt und ei­ne an­de­re stellt Po­sa­men­ten­knöp­fe her – al­so Knöp­fe, die zum Bei­spiel kunst­voll mit Garn oder Stoff­res­ten um­hüllt wer­den“, sagt Ruth Schutt­kow­ski. Fast übe­r­all sol­len die Be­su­cher des ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tags nicht nur Be­su­cher blei­ben, son­dern selbst ak­tiv wer­den kön­nen – egal, aus wel­cher Al­ters­klas­se.

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