TV-Tipp

Schwaebische Zeitung (Pfullendorf) - - HELFEN BRINGT FREUDE -

Von Mo­ritz Schild­gen

The King’s Speech

Ein wun­der­ba­rer Film mit ein­fühl­sa­men Hu­mor. Co­lin Firth spielt die Rol­le des stot­tern­den eng­li­schen Kö­nig Ge­org VI, der un­ter strengs­ter Ge­heim­hal­tung Hil­fe bei ei­nem Sprachthe­ra­peu­ten sucht. Des­sen Me­tho­den sind so un­kon­ven­tio­nell, dass sich das Ver­trau­ens­ver­hält­nis der bei­den nur lang­sam ent­wi­ckelt, da­für aber um so in­ten­si­ver.

Sams­tag, ARD, 23.50 Uhr Beim ers­ten Mal

Lus­tig, ro­man­tisch und schön vor­her­seh­bar. Nicht ge­ra­de an­spruchs­voll, aber da­für um so leich­ter ver­dau­lich er­zählt der Film die Ge­schich­te ei­nes One-Night-Stands mit Fol­gen für ei­ne er­folg­rei­che Kar­rie­re­frau (Kath­rin Hei­gel) und ei­nem ar­beits­lo­sen Tau­ge­nichts (Seth Ro­gen).

Sams­tag, VOX, 20.15 Uhr Das Bes­te kommt zum Schluss

Per­fekt um kurz vor Sil­ves­ter in Fei­er­lau­ne zu kom­men ist die Ge­schich­te zwei­er Krebs­pa­ti­en­ten, die mal noch ei­nen drauf ma­chen wol­len. Die al­ten Her­ren Jack Ni­chol­son und Mor­gan Free­man spie­len in Best­form.

Sonn­tag, Ka­bel 1, 20.15 Uhr Dead­pool

Co­mi­c­ver­fil­mun­gen mit Su­per­hel­den gibt es ge­nug. Da ist Dead­pool mit sei­nem ab­sei­ti­gen Hu­mor samt zy­ni­schem An­ti­hel­den (Ryan Reynolds) ei­ne willkommene Ab­wechs­lung. Nichts für zart Be­sai­te­te ist der Film im bes­ten Fall ei­ne Sa­ti­re, im schlimms­ten Fall ein vul­gä­res Gag-Feu­er­werk – in je­dem Fall un­ter­halt­sam.

Mon­tag, Pro 7, 20.15 Uhr Vom Glück, ein Frank­fur­ter zu sein

Frankfurt hat vie­le Ti­tel, wie Haupt­stadt des Ver­bre­chens oder des Gel­des. Doch Goe­thes Ge­burts­stadt hat mehr Fa­cet­ten, die in die­ser zwei­tei­li­gen Do­ku­men­ta­ti­on be­leuch­tet wer­den. Ei­ne Chan­ce, das oft vor­ver­ur­teil­te Städt­chen von sei­nen bes­ten Sei­ten ken­nen­zu­ler­nen.

Di­ens­tag, HR, 20.15 Uhr Spiel mir das Lied vom Tod

Ita­lo­wes­tern-Klas­si­ker von Ser­gio Leo­ne, der al­les hat, was das Gen­re aus­macht: dre­cki­ge Ge­sich­ter, ma­le­ri­sche Land­schaf­ten, ex­tre­me Ka­me­ra­ein­stel­lun­gen und nicht zu­letzt Mu­sik von En­nio Mor­ri­co­ne. Das ist die Ge­le­gen­heit, das Meis­ter­werk mit Hen­ry Fon­da, Clau­dia Car­di­na­le und Charles Bron­son oh­ne Wer­be­un­ter­bre­chun­gen zu ge­nie­ßen.

Frei­tag, BR, 22.45 Uhr

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