Hei­ke En­gel­hardt: „Rei­che sol­len mehr zah­len“

Die SPD-Po­li­ti­ke­rin räum­te Feh­ler der ei­ge­nen Par­tei ein, die es nun zu kor­ri­gie­ren gel­te

Schwaebische Zeitung (Ravensburg / Weingarten) - - RAVENSBURG/WEINGARTEN -

RAVENSBURG (rep) - Be­herr­schen­des The­ma am Tisch von Hei­ke En­gel­hardt war die so­zia­le Ge­rech­tig­keit. Die 56-jäh­ri­ge Ra­vens­bur­ge­rin sah sich teil­wei­se mit har­ten Vor­wür­fen zu der Agen­da 2010 kon­fron­tiert. Stich­wor­te wa­ren hier: Leih­ar­beit und 450-Eu­ro-Jobs.

Die SPD-Kan­di­da­tin räum­te ein, ih­re Par­tei ha­be Feh­ler ge­macht, die es zu kor­ri­gie­ren gel­te. Ins­be­son­de­re sol­le der Spit­zen­steu­er­satz erst ab ei­nem hö­he­ren Ein­kom­men ge­zahlt wer­den, um so Men­schen mit ge­rin­ge­ren und mitt­le­ren Ein­kom­men zu ent­las­ten. Ei­ne kla­re Ab­sa­ge er­teil­te sie der An­he­bung des Ren­ten­al­ters auf 70 Jah­re.

Au­ßer­dem mach­te sich Hei­ke En­gel­hardt für die Gleich­stel­lung von Män­nern und Frau­en stark. Die Un­ter­schie­de bei­der Ge­schlech­ter müss­ten zu­sam­men­ge­bracht wer­den. Heu­te wür­den die struk­tu­rel­len Pro­ble­me of­fen zu Tage tre­ten, weil Frau­en ih­rer Ge­ne­ra­ti­on der Wie­der­ein­stieg ins Be­rufs­le­ben schwer ge­macht wor­den sei.

Auch auf die schwa­che In­fra­struk­tur auf dem Land wur­de En­gel­hardt an­ge­spro­chen: kei­ne Ärz­te, kein Nah­ver­kehr, kei­ne Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten. Die SPD-Po­li­ti­ke­rin mach­te sich stark für die In­fra­struk­tur auf kur­zen We­gen.

Hei­ke En­gel­hardt will In­fra­struk­tur auf kur­zen We­gen.

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