Axel Mül­ler: „Ich bin ein ge­rad­li­ni­ger Mensch“

Von Lob­by­is­ten wür­de sich der CDU-Kan­di­dat nicht be­ein­flus­sen las­sen – Land­wirt­schaft als The­ma

Schwaebische Zeitung (Ravensburg / Weingarten) - - RAVENSBURG/WEINGARTEN -

RAVENSBURG (jab) - Es wa­ren vor al­lem Fra­gen zu Jus­tiz und Rechts­we­sen, die Axel Mül­ler (54) als CDUBun­des­tags­kan­di­dat ge­stellt be­kam. Soll die Straf­mün­dig­keit auf un­ter 14Jah­re fest­ge­setzt wer­den? War­um dau­ern Rechts­ver­fah­ren so lan­ge? Ist die Jus­tiz per­so­nell gut ge­nug aus­ge­stat­tet? Als Rich­ter hat­te Mül­ler kei­ner­lei Schwie­rig­kei­ten da­mit, auf die­se An­lie­gen ein­zu­ge­hen.

Be­son­ders freu­te er sich aber, als das The­ma Land­wirt­schaft zur Spra­che kam. „Die Leu­te den­ken ja im­mer, dass ich das nicht kann“, mein­te er. Die Fra­gen gin­gen dann auch ins De­tail: Die Be­su­cher lö­cher­ten den CDUMann zu Was­ser­schutz­ge­bie­ten, Dün­ge­ver­ord­nung, Mas­sen­tier­hal­tung und Gen­tech­nik. Auf­fal­lend: Mül­ler wech­sel­te bei der Agrar­po­li­tik-Dis­kus­si­on prompt in den schwä­bi­schen Dia­lekt.

Far­be be­ken­nen muss­te der 54-Jäh­ri­ge zu­dem bei den The­men Ver­kehr, so­zia­le Ge­rech­tig­keit, Be­steue­rung und Woh­nungs­not. Ein Zu­hö­rer woll­te von Mül­ler wis­sen, ob er als Ab­ge­ord­ne­ter sei­ne Kon­tak­te zu Lob­by­is­ten und sei­ne Ne­ben­tä­tig­kei­ten of­fen­le­gen wür­de. Mül­ler dar­auf­hin: „Ich bin ein ge­rad­li­ni­ger Mensch und ha­be ge­lernt, ob­jek­tiv zu sein. Wenn je­mand ver­sucht, mich zu be­ein­flus­sen, be­we­ge ich mich kei­nen Mil­li­me­ter.“

Axel Mül­ler will mehr Steu­er­ge­rech­tig­keit er­rei­chen.

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